| Jahreschronik 2007 |
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Chronik des Musikverein Lustenau für das Jahr 20076.1. 60. Jahreshauptversammlung Wir starten unser Vereinsjahr wie in der Einladung gewünscht in angemessener Kleidung mit der Jahreshauptversammlung. Konstanze Hofer nimmt es mit der „angemessenen Kleidung“ ganz genau und erscheint in Uniform. Geehrt werden Claus Karitnig und Franz Winter für 25 Jahre Mitgliedschaft und Sandra Hollenstein für 20 Jahre Mitgliedschaft. Anton Huber wird neues Ehrenmitglied des Vereins. Hinterher gibt es für die Geehrten und alle anderen Schinken mit Kartoffelsalat. 11.1. Beerdigung EM Trudi Fulterer Der ganze Verein spielt beim Trauergottesdienst in der Erlöserkirche. 2.2. FaschingsfäschtIm Vereinsheim steigt die Fete unter dem Motto „Es lebe der Sport“. Unter den sonst eher unsportlich anmutenden Musikanten findet man plötzlich Primaballerinas, Tennisspieler, Fußballer, Schwinger, Schiedsrichter und ähnliches. 9.2. Rhinzigünarball (Maskenball)Wir wirken musikalisch als Ersatz für die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bestehenden Schalmeien beim Maskenball der Rhinzigünar mit und werten so auch noch die spärliche Besucheranzahl ein wenig auf. 10.2. Verabschiedung von Pfarrer Lässer in der Kirche Hasenfeld Nachdem Pfarrer Anton Lässer die Pfarre zum guten Hirten verlässt, spielen wir ihm im Foyer des Pfarrsaales ein Abschiedsständchen und geben ihm ein "Gloria-Wasser" mit auf den Weg. 10.2. RhinzigünarballDiesmal kommen wir nobel daher und ersetzen noch einmal die aufgelöste Schalmeientruppe. 15.2. Beerdigung EM Artur Hämmerle („Huschky“) In Lindau umrahmen wir den Trauergottesdienst unseres EM Artur Hämmerle. Anschließend sind wir zu Schnitzel, Pommes und Salat eingeladen. Werner Huber, Vorstand Daniel Steinhofer, Helmut Holzer und EM Walter Grabher (Cuper) haben noch nicht genug und setzen die Trauerfeierlichkeiten in alter Manier noch bei Chrisi im Café fort, bis sie am späten Nachmittag dann doch den Weg nach Hause finden. 9.3. OsterfrühschoppenDa unser Kapellmeister Ivo Warenitsch aus gesundheitlichen Gründen das Konzert nicht dirigieren kann, springt Claus Karitnig ein. Der Jugendkapellmeister Josef Eberle ist ebenfalls verhindert und findet für sein Problem eine andere Lösung: Er lässt die Kinder selbst dirigieren, was wunderbar klappt. Ein kleines Gastspiel hat das neu gegründete Klarinettenquartett Scorzonera (bei uns auch unter „Schwarzwurzel“ bekannt) mit Erich Berthold, Peter Dorner, Claus Karitnig und Ivo Warenitsch. 12.4. Beerdigung EM Anni AmannEin kleines Ensemble umrahmt den Trauergottesdienst in der Guthirtenkirche im Hasenfeld. 12.4. MarschprobeAllseits beliebter Pflichttermin beim Milleniumpark. Zwei Nordic Walker kommen vorbei, als wir gerade gespannt den Ausführungen unseres Stabführers Stefan Hämmerle lauschen. Marc Dengg: „I louf deina nôch, deini hônd khöüörigi Schtöck!“ 15.3. Erstkommunion KirchdorfBei Kaiserwetter und sommerlichen Temperaturen begleiten wir die Erstkommunikanten von der VS Kirchdorf bis zur Kirche St. Peter und Paul. Nur Stabführer Stefan Hämmerle wird nicht von der Sonne, sondern vom lästigen Handy geweckt. Er hätte doch tatsächlich die Eröffnung der Marschsaison verschlafen. Weil wir schon mal da sind marschieren wir gleich eine größere Runde, damit sich das Einkehren während der Messe auch rentiert. Zur Agape spielen wir den Kommunikäntli und ihren Familien noch einmal auf. 17.4. Ständli 80 Jahre EM Hermann Grabher (Küblars Mandi)Wir treffen uns im Staldenweg und beglücken im Vorbeigehen noch einen Geburtstäglar, nämlich Helmut Hämmerle (Hagar). Dieser wird 70 Jahre. Bei Mandi werden wir herzlich empfangen. Als Dank spendiert er einen Briond nach einer Probe. 22.4. Festakt 150 Jahre Gesangsverein ConcordiaEine Bläsergruppe spielt in der Kirche beim Gottesdienst. Anschließend umrahmt eine kleine Besetzung die Jubiläumsmatinée der Sänger im Reichshofsaal. Nach ihren eigenen Angaben singen beim Chor „20 attraktive Damen und 8 mutige Herren“ mit. Wir spielen, die Sänger freut´s. 29.4. MaiweckrufUm 5.00 Uhr in der Früh gibt es wie immer Frühstück im Musiheim. Abmarsch ist um 6.00 Uhr auf der Hauptstraße Richtung Hohenemserstr., wo wir bereits bei Bernd Hämmerle die ersten Getränke erhalten. Gleich darauf bewirtet uns noch Herbert Spieß in der Forststraße. Weiter geht es zum Dorfbeck Diti Zerlauth, der uns mit feinen Leberkäsesemmeln und Gipfili beglückt. Beim Vorbeigehen gibt’s Schnäpse bei Heinz Hämmerle (Küblar). Gleich darauf erschrecken wir am Wiesenrain eine Herde wilder Kühe so sehr, dass diese den Zaun einrennen und ausbüchsen. Nicht minder erschreckt sind ein paar Buslar in unseren eigenen Reihen und sind kaum mehr fähig zu marschieren. Bei der Kirche im Hasenfeld spielen wir noch zur Agape einen Marsch. Weiter geht’s am Altersheim vorbei durch die Schleichwege Richtung Friedhof. Bei Musikantenfamilie Hofer setzen wir uns kurz in den Garten und stillen unseren brutalen Durst. Anschließend freut sich EM Rudi Hofer in der Flurstr. über unseren Zwischenstopp. Weit kommen wir danach auch nicht, an der Ecke Büngen/Königshofstraße spielen wir ein spontanes Geburtstagsständchen bei Lotte Hämmerle (80). Einen Steinwurf weiter beim Tischler und Gewerbevereinsobmann Ulrich Hagen werden wir mit gefüllten Laugenbrezeln gemästet. Inzwischen radelt uns schon der Bürgermeister Hans-Dieter Grabher nach, um zu schauen, wo wir denn bleiben. Bei ihm liegen nämlich schon die Weißwürste im Kessel. Über die Negrellistr. und Alpstr. gelangen wir in die Morgenstr., wo es bei Dachi's Nachbarn Peter und Ute Sperger-Seibt (Zauser's) noch einmal etwas zu trinken gibt. Wir haben auch gar noch Durst… Mit eineinhalb Stunden Verspätung erreichen wir dann doch noch die Endstation beim Bürgermeister in der Gänslestr., wo es Gott sei Dank leckere Weißwürste gibt. 5.5. Hochzeit unserer „Jungmusikantin“ Petra Hollenstein (Ruppli's) Vereinzelte Vereinsmitglieder und die Jugendmusi treffen sich bei der St. Antoniuskapelle, wo sich Petra und Johannes Rossmanith das Jawort geben.Traditionell scharen sich nach der Trauung die Gäste um das Brautpaar, um diesem die Glückwünsche zu übermitteln. Nach dem ersten Stück der Jugendmusik lässt die Braut alle Gratulanten links liegen und gesellt sich mit den Worten „I han jetz kô Zit, i muos ga schpiela!“ zur Jugendmusik um lieber dort einen Marsch mitzuspielen. 14.5. Beerdigung Bozana MilicevicDie Mutter unserer Klarinettistin Magdalena Milicevic wird von ihrem langen Leiden erlöst. Holzbläser umrahmen den Trauergottesdienst in der vollbesetzten Erlöserkirche. 27.5. Fahnenweihe BM LauterachEine Fahnenabordnung unseres Vereins ist eingeladen (Stefan Hämmerle als Fähnrich, Julia Hagen, Daniel Steinhofer und Andrea Latzer - Dachi's Freundin). Graniti krepiert fast, als er die Fahne zum Auto tragen muss. Stefan hingegen lässt sich die Fahnenweihe auf dem Vereinsheimplatz noch einmal durch den Kopf gehen. Damit nicht ein so hartnäckiger Fleck entsteht wie bei Markus Grabher, reinigt Sofie den Platz unverzüglich mit dem Schlauch... 2.6. Straßenfest Feldkreuzsiedlung Störtrupp Ein Störtrupp spielt beim Straßenfest der Feldkreuzsiedlung auf.7.-9.6. Musifäscht Eine Fahnenabordnung trifft sich zur Fronleichnamsprozession bei der Kirche St. Peter und Paul und marschiert anschließend mit dem Musikverein Concordia Lustenau und den anderen Fahnenabordnungen zu unserem Musifäscht beim Vereinsheim.Eine kleine Besetzung spielt beim Frühschoppen. Der Rest der Bande ist im Arbeitseinsatz. Am Abend wird in der MV-Lounge gefeiert mit Christof Waibel & Soul Mates. Am Freitag Abend gibt es Unterhaltung auf dem Festplatz mit der MG Dornbirn Hatlerdorf. Am Samstag um 17.00 Uhr spielt die Hänschen-Klein Musi ihr Konzert. Anschließend können interessierte Kinder beim Instrumentenspielplatz die verschiedensten Instrumente ausprobieren und kennenlernen. Danach findet das Konzert der JUMU statt und noch später spielen die Tequila Sharks Rock & Roll vom Feinsten. 15.6. Festbummel und Besuch des CB Acquese Für alle Helfer beim Musifäscht und unsere italienischen Kollegen wird kräftig gegrillt. Danach geben noch beide Vereine ihre Auswendigen zum Besten, wobei interessante Unterschiede in der Stückauswahl zu erkennen sind. Die fröhlichen Italiener sind begeistert! 16.6. Konzert der CB Acquese Um 9.00 Uhr treffen wir uns beim Musiheim und marschieren zum Blauen Platz, wo wir uns das Konzert unserer italienischen Kollegen zu Gemüte führen. 18.6. Verabschiedung Alina Holzer Die kleine Tochter Alina unserer Klarinettistin Petra Holzer und Ceyhan Akar hat leider nur ein paar Tage auf unserer Welt gelebt. Holzbläser umrahmen die sehr zu Herzen gehende Verabschiedung in der Friedhofskapelle Hasenfeld. 23.6. Sandarfäscht Am Nachmittag treffen sich einige Jugendkapellen unter anderem unsere JUMU beim Vereinsheim Concordia. Am Abend spielen unsere „Großen“ beim Sandarfäscht. Neokapellmeister Josef Eberle beweist Mut und dirigiert bereits beim ersten Auftritt Stücke, die er teils noch nicht kennt. Er meistert seine Aufgabe aber souverän. 29.6. Hochzeit Sandra und Reini Schäfer Pfarrkirche Fußach Das Ereignis scheint unter einem guten Stern zu stehen („Heb lang!“), denn obwohl es Wochen vorher und nachher stets regnerisch ist, findet die Trauung unserer Chronistin Sandra (geb. Hollenstein) und Reinhard Schäfer bei strahlendem Sonnenschein statt. Wir empfangen das Brautpaar nach der Messe mit einem zünftigen Marsch. Während Sandra den Taktstock schwingt, lässt es sich der Bräutigam nicht nehmen beim hohen Blech auszuhelfen. 1.7. Patrozinium St. Peter und Paul – „Pfarrars Hoschtat“ Wie jedes Jahr (siehe Chroniken seit ca. 15 Jahren) erfreuen wir die Kirchgänger bei schönem Wetter mit flotter Unterhaltungsmusik. 7.7. Weltgymnaestrada – Konzert Obwohl wir uns unter Turnern eher junge, knackige Körper vorgestellt haben, erinnert das Publikum im Zelt im Reichshofstadion an Pensionisten im Jogginganzug. Wir geben trotzdem unser Bestes und den Schweizern gefällt’s. 9.7. Weltgymnaestrada – Arbeitseinsatz Wir stehen uns mit vorgeschriebenen Papierhütchen und Gummihandschuhen auf den Zehen herum und unterstützen damit die beiden Turnerschaften von Lustenau. Am Bierstand geht es weitaus fröhlicher zu, denn da wird geschunkelt. Eine Weisheit geben uns die "Lauser" mit auf den Weg: "Gott beschütze uns vor Sturm und Wind und Liedern, die von Hansi Hinterseer sind!" 12.7. Weltgymnaestrada – Konzert Im Rahmen des Lustenauer Abends sind wir als erste dran und spielen vor dem halbleeren Zelt unser Unterhaltungsprogramm. Wiederum sind unsere dunkelblauen Uniformen bestens für den staubigen Kiesboden im Festzelt geeignet. 13.7. Ständli 95 Jahre Anna Hämmerle Wir spielen auf zum Geburtstag der Oma unserer Musikanten Stefan und Daniel Hämmerle (Dachi) und werden dafür mit Würstchen und selbstgebackenen Leckereien verwöhnt. 14.7. Festbummel Weltgymnaestrada Als Dank für alle Helfer beim Turnertreffen gibt es im Festzelt einen Festbummel. 17.7. Ständli 70 Jahre Komm. Rat. Heinz Hämmerle Der Sponsor des Vorarlberger Blasmusikverbandes - die Wirtschaftskammer, Sparte Industrie - erteilt uns über den VBV den Auftrag, dem hochverdienten Funktionär ein Ständchen darzubringen. 17.8. „Elvis lebt“ Auf dem Blauen Platz veranstaltet der ORF anlässlich des 30. Todestages des Kings of Rock’n’Roll einen Open-Air-Abend, der live im Radio übertragen wird. Wir treten mit dem Jugendsinfonieorchester Dornbirn und den Tequila Sharks auf. Entgegen allen Vorhersagen hat der Wettergott ein Einsehen und es regnet nicht. Gegen Abend gibt es sogar ein paar Sonnenstrahlen. Der Platz ist gerammelt voll und unser Auftritt ein voller Erfolg. 18.8. Dämmerschoppen beim Höchster Sommerfest Nachdem die BM Höchst im vergangenen Jahr bei unserem "Musifäscht" gespielt hat, spielen wir im Gegenzug bei deren Sommerfest. Unsere großzügige Bewirtung hat sich gelohnt, denn wir werden nun derart fürstlich bewirtet, dass wir es kaum schaffen, alle Bons zu verbrauchen. Nachdem die Sperrstunde verkündet wird, muss Markus Grabher sogar noch einige Bier auf Reserve bestellen, die aber in weiterer Folge sicher nicht warm geworden sind. 19.8. Alpe Koppach Der Seniorenbund (Obmann Toni Vogelmann) hat uns eingeladen zusammen mit der Viehzuchtgenossenschaft Lustenau (Obmann Walter Kremmel) die Alpmesse auf der Alpe Koppach zu gestalten. Nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Sauter, in dem wir mit im Archiv ausgegrabenen Marien-Liedern trumpfen, spielen wir zum Frühschoppen auf und unterhalten quasi ohne Pause mehrere Stunden lang. Dafür werden wir aber auch fürstlich bewirtet, so dass bei der Heimreise - der Seniorenbund-Bus wartet längere Zeit auf die Musikanten - etliche müde Kämpfer selig einschlafen. Der Störtrupp beschließt, das "Glöckchen vom Kalterersee" unserer Saxophonistin Sandra Waibel zu widmen, da sie - wie jeder sieht - über sehr viel Herz verfügt (Ding, Dong). 24.8. Beerdigung EM Kurt Fischer sen. Wir umrahmen den Trauergottesdienst unseres plötzlich verstorbenen Ehrenmitglieds Kurt Fischer in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche St. Peter und Paul. 26.8. Frühschoppen FC Lustenau Der FC Lustenau feiert sein 100jähriges Bestehen mit einem Fest auf dem Blauen Platz. Wir spielen den Frühschoppen. 5.9. – 9.9. JUMULA In Oberbildstein probt unsere Jugend unter der bewährten Leitung von Josef Eberle und Markus Grabher ihre neuen Stücke und hat viel Spaß beim Rahmenprogramm. Sogar das Marschieren wird geübt. Josef Eberle macht eines Abends nach getaner Arbeit beim Activity-Spiel der Betreuer mit. Er beweist soviel Kampfgeist und Euphorie, dass die Kinder glauben es müsse mindestens ein Bezirksmusikfest im Gange sein – nicht nur ein gemütlicher Spieleabend. Die Flötistinnen Julia Greppmayr und Julia Haller verirren sich beim Schlafwandeln in das Zimmer der männlichen Abwaschtruppe (Sebastian Hofer, Simon Fitz, Mathias Hofer und Marc Dengg). Für Kuscheln reicht die Zeit aber nicht, denn die aufmerksamen Betreuer buchen diese Überbelegung sogleich um. Als wirksame Therapie gegen Schlafwandeln erweist sich Kloputzen. Auch Altjugendreferentin Judith Hämmerle (geb. Fitz) birgt noch Überraschungen: Als der Pizzateig nicht aufgeht, rast sie in Rennfahrermanier ins Dorf um Fertigteig zu kaufen. Die Anzahl der dabei übertretenen Paragrafen der Straßenverkehrsordnung übersteigt mit Leichtigkeit die Anzahl der hier anwesenden Personen. Was tut man nicht alles für die Jugendmusik! Markus Grabher (Cooper) bekocht die Betreuungs- und Küchenteam am Abschlussabend. Aus der versprochenen Paella wird aber doch nur Reisfleisch in der Paellapfanne. Bei der Zubereitung hat das Küchenteam (Mirjam Hagen, Judith Hämmerle (Küblars), Judith Hämmerle (geb. Fitz)) die größte Freude den leicht genervten Koch in allem zu kritisieren, heimlich nachzuwürzen und am Schluss zu sagen: „Uni üs hett dies niô im Läiôbô klappat!“ 15.7. Festakt zur Fahnenweihe Der mit Akribie von Vorstand Daniel Steinhofer geplante Festakt geht im Vereinsheim über die Bühne. Die musikalische Umrahmung übernehmen das Holzbläserquintett „No brass“ und die Jugendmusik, die erstmals ihre neue Uniform präsentiert. Vorstand Daniel Steinhofer begrüßt die Gesellschaft, die zahlreich erschienenen Ehrenmitglieder und lüftet das Geheimnis um den mysteriösen Fahnenpaten. Es ist unser treuer Freund Kurt Grabher. Noch etwas gibt es zu verkünden, nämlich dass unser neuer Kapellmeister Josef Eberle heißt, nachdem Ivo Warenitsch sein Amt nun endgültig zurücklegen musste. Es folgt ein Referat des Gemeindearchivars Dr. Wolfgang Scheffknecht über die Geschichte der Lustenauer Vereinsfahnen. Der Landesobmann des Vorarlberger Blasmusikverbandes Wolfram Baldauf ehrt verdiente Vereinsmitglieder: Bürgermeister Hans-Dieter Grabher wendet sich mit Grußworten an den Musikverein Lustenau. Und auch Ehrenvorstand Anton Vogelmann bedankt sich spontan in aller Öffentlichkeit. Zum Schluss singt die Gesellschaft alle drei Strophen der Vorarlberger Landeshymne, die - wie man deutlich hört - nicht von allen einwandfrei beherrscht wird. Jetzt endlich kann das italienische Buffet geplündert werden! 16.9. Fahnenweihe Die Messfeier mit der Weihe unserer neuen Vereinsfahne in der Kirche St. Peter und Paul läuft genauso festlich und gut organisiert ab wie der Festakt am Abend zuvor. 22 Fahnenabordnungen verschiedenster Vereine sind erschienen um bei diesem besonderen Ereignis dabei zu sein. Außerdem erscheinen fast lückenlos alle Ehrenmitglieder unseres Vereines. Kurt Grabher übergibt die Vereinsfahne mit den Worten "Ich übergebe euch die Vereinsfahne. Haltet sie in Ehren!" an den Verein. Die Trachtengruppe Lustenau stellt die Fahnenmädchen, die Fähnrich Hugo Eisele flankieren. Die Fahnensegnung erfolgt durch Pfarrer Josef Drexel. Anschließend marschieren wir mit dem Musikverein Bildstein, den Fahnenabordnungen, der Jugendmusik und den Ehrenmitgliedern durch die feierlich beflaggten Umzugsstraßen (Kirchstraße – Müllerstraße – Gänslestraße) zum Vereinsheim, wo unsere Jugendmusik und der Musikverein Bildstein zum Frühschoppen aufspielen. Das perfekte Festwetter hat zur Folge, dass einige Besucher nicht verstehen wollen, dass das Fest nicht bis zum Abend geplant ist, sondern wir noch am gleichen Tag mit den Abbauarbeiten beginnen. Dieser Abschluss trübt aber nicht die Erinnerung an ein gelungenes Festwochenende, was auch Außenstehende so erlebt haben, wie folgender Auszug aus einer E-mail des Bezirksobmanns des VBV Gebhard Hinteregger beweist: „Hallo Daniel (Steinhofer), ich möchte dir und deinem Team zur überaus gelungenen Fahnenweihe gratulieren; ihr habt dieses besondere Vereinsereignis für alle Besucher zu einem tollen Erlebnis gemacht; leite meine Bewunderung für euren tollen Sonntag an alle deine Musikantinnen und Musikanten weiter; auf diesem Wege noch einmal meine Glückwünsche an alle, die am Samstag ausgezeichnet wurden.“ Werner Huber und Daniel Steinhofer entfernen am Abend noch die Fahnen von den Lichtmasten, als ihnen ein paar reifere Damen anbieten, ein Gläschen mitzutrinken. Kurzerhand klettern sie über die mitgenommene Leiter auf deren Terrasse. Kurt Grabher, der die Leiter am Haus stehen sieht, lässt es sich nicht nehmen, anzuhalten und auch noch auf ein Gläschen vorbeizuschauen. 23.9. 25 Jahre Pfarrer Josef Drexel in Lustenau Wir treffen uns beim Kriegerdenkmal und spielen nach der Messfeier zur Agape das Jubiläumsständchen für Pfarrer Josef Drexel. Auch Jens lässt es sich nicht nehmen und kommt nach, um Hochwürden seinen Tribut zu zollen, obwohl er verschlafen hat. 23.9. Stundenlauf Lebenshilfe Lustenau Eine kleine Besetzung tut ein gutes Werk und marschiert zwei Runden für den guten Zweck mit. Danach spielen wir zur Unterhaltung von Läufern und Zuschauern, was bestens ankommt. Weniger gut kommt an, dass Edi 2000 Feuer spuckt und zwar so, dass unsere Noten und Instrumente einiges davon abbekommen. 14.10. Luschnouar KilbiLeider lichtet sich der Nebel nicht und es bleibt saukalt. Nach einer kurzen Pause sind die beiden Jungschlagzeuger Marc Dengg und Mathias Hofer nicht mehr aufzufinden und müssen vom Platzsprecher ausgerufen werden, sie mögen sich doch bitte vom Karussell losreißen und wieder an ihre Plätze in den hinteren Reihen des Musikvereins zurückkehren. 20.10. Viehausstellung Der Störtrupp findet sich trotz extremer Kälte im Mühlefeld ein, um die Viecher und die Zuschauer mit ein paar Auswendigen zu unterhalten. 25.10. Beerdigung Siegfried Grabher In der Erlöserkirche gestalten wir die Trauermesse für den Vater unserer Tenorhornistin Sandra Grabher. 4.11. Gefallenenehrung Zuerst spielen wir in der Messe und anschließend beim Kriegerdenkmal zu Ehren der Opfer der beiden Weltkriege, und wie jedesmal erschrecken uns die Kanonenschüsse. 8.11. Laternenfest Kindergarten Rheindorf Eine kuriose Besetzung (3 Flöten, 2 Trompeten, 1 Tuba) empfängt die Kindergärtler mit ihren Laternen. Eine halbe Stunde später kommen noch Werner Huber und Jens Weber, damit wenigstens das Abschlusslied etwas voller klingt. 24.11. Gedächtnisgottesdienst Durch seine Weigerung die Vorspielbesetzungen im Voraus festzulegen, schafft es Josef Eberle, die Aufmerksamkeit ganz auf sich zu lenken. Wir passen also gut auf und bringen die Gottesdienstgestaltung ohne gröbere Schnitzer über die Empore bzw. Bühne. 1.12. Herbstkonzert Leider ist der Besucheransturm heuer nicht sehr groß. Trotzdem kommt unser Programm sehr gut an, und das erste Konzert unseres neuen Kapellmeisters Josef Eberle wird ein voller Erfolg. Keiner hat bemerkt, dass uns unsere Hörner fast hinausgeworfen hätten. Wenn wir nicht so ungeheuer flexibel und anpassungsfähig wären, hätten wir glatt eine Bruchlandung bei „El Camino Real“ erleben können. Das kostet normalerweise eine Runde für den Verein, gell Michael (Oss) und Stefan (Hämmerle)! Danach lassen wir den Konzertabend im Musiheim gemütlich bis in die frühen Morgenstunden ausklingen. 7.12. Eröffnung Krippenausstellung Ein Ensemble eröffnet die Krippenausstellung im Pfarrsaal Hasenfeld feierlich. 8.12. Nikolausfeier der JUMU Die Kinder spielen solistisch oder in kleinen Gruppen und verkürzen damit die Wartezeit auf den Nikolaus. Danach gibt es Gulaschsuppe und einen gemütlichen Ausklang. 14.11. Beerdigung EM Karl Horeschy Wir gestalten den Trauergottesdienst unseres EM Karl Horeschy in der Kirche St. Peter und Paul. Anschließend sind wir zum Essen im Gasthaus zum Rathaus eingeladen. 24.12. Weihnachtsblasen Alle Jahre wieder kommt das Christuskind und unsere Blechbläser somit in den Genuss, im Hasenfeld und im Kirchdorf die Mettenbesucher zu erfreuen. Und da waren noch … … Jens Weber und Daniela Hagen, die zu zweit auf einer Klarinette ständla wollen. Jens: „I grief und du blôôscht, deis gôht guot!“ … Jens Weber und Markus Grabher (Cooper), die im Sommer drei Tage nach Mallorca fliegen. Nichts besonderes? Wenn man es aber in Uniform und mit einem Paar Ski auf dem Buckel macht, schon! … unser Posaunist Johannes Hämmerle, der in Ermangelung eines Kostüms in Uniform auf den Nachtumzug im Höchster Fasching geht und nicht damit rechnet, dass auch Vorstand und Vizevorstand da sind und ihm „köori wüoscht tuond“. … Markus Grabher (Cooper), der den frisch verheirateten Vorstand Daniel Steinhofer (Graniti) fragt, wie denn seine Frau Barbara jetzt heiße. „Steinhofer“, antwortet dieser und Werner Huber meint verwundert: „Hoi, nöma Barbara?“ … Marc Dengg und Mathias Hofer, die großes Interesse an der Kilbiausrückung zeigten. Während sich EV Toni Vogelmann und Stefan „Dachi“ Hämmerle mit dem Schlagzeugaufbau abmühten, suchten sie beide seelenruhig einen Parkplatz für ihre Fahrräder. … Johannes Vogel, der beim JMLA über Hilfsgriffe befragt wird. Anscheinend weiß er nicht alle und meint selbstbewusst: „Das hätte man mir in der Stunde gesagt!“ Der Prüfer nimmt es nicht weiter tragisch und meint: „Egal, schau, der eine geht so und der andere so.“ Woraufhin Johannes skeptisch antwortet: „Dô frôg i abr zeischt nôchômôl minô Leorar!“ Nachwuchs 2007:Jakob Grabher (Angelika Grabher) – 17.2.2007 Wir wünschen euch ein schönes neues Vereinsjahr 2008 und etwas mehr Mut zum Fettnapf, damit die nächste Chronik wieder etwas lustiger wird. Sandra und Gaby |

