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Jahreschronik 2004 Drucken E-Mail

Chronik des Musikverein Lustenau für das Jahr 2004

10.1. 57. Jahreshauptversammlung
Unsere erste Jahreshauptversammlung im neuen Vereinsheim kann sich sehen lassen. Vizevorstand Daniel Steinhofer führt uns mit einer modernen Powerpoint-Präsentation die Etappen des Umbaus vor. Etwas später an diesem Abend wird er dafür zum Vorstand gewählt. Der bis dahin amtierende Vorstand Anton Vogelmann braucht nicht traurig zu sein. Er wird zum Vizevorstand und gleichzeitig zum neuen Ehrenvorstand. Gratulation!

Franz Winter wird unter tosendem und nicht enden wollendem Applaus die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Völlig unerwartet kommt diese Auszeichnung auch für Ernst Hämmerle (Dachi). Dieser freut sich wie ein Schneekönig.

Kapellmeister Ivo Warenitsch verdient das silberne Ehrenzeichen, bekommt es aber nicht, weil es sich bei Vorstand (späterer Vize- oder Ehrenvorstand) Anton Vogelmann im Büro versteckt.

Auch die Geschenke für das Becherrennen erhalten nicht alle, da der Töpfer über Weihnachten zu hatte. Macht nichts – sie werden nachgereicht!

13.1. Diskussionsabend im Vereinsheim
Allseits beliebte Beschäftigung in unserem Verein: reden...

16.1. erste Probe
Jens Weber findet seine Noten nicht, weder im Musiheim, noch zu Hause. Ob sie der
Umbau verschluckt hat?

3.3. Werbeveranstaltung im Vereinsheim
Was als kleiner Gewinn für unseren Verein geplant war, wird eindeutig zum Gewinn für den Kissen-Verkäufer. Nach der Kauflust der anwesenden Leute zu schließen haben bis dahin alle in Schlafsäcken und auf Isomatten geschlafen...

20.3. Zett-be Seite in den VN und Fototermin
Die Jugendmusik, die Juniormusi und die Hänschenklein-Musi präsentieren sich auf der Jugendseite der VN.
Am gleichen Tag treffen wir uns zu einem Fotoshooting im Vereinsheim, um unser Vereinsfoto auf den neuesten Stand zu bringen. Posaunist Johannes Hämmerle gefällt es nicht so gut. Er wird mit etwas käsiger Gesichtsfarbe verewigt.

4.4. bis 7.4. VBV-Orchesterseminar im Vereinsheim
Das heurige Orchesterseminar findet in unserem neuen Musiheim unter der Leitung von Hannes Riegler statt. Viele Jugendliche aus dem Blasmusikbezirk Dornbirn proben 4 Tage auf das anschließende Konzert im Cubus Wolfurt.

12.4. Osterfrühschoppen im Reichshofsaal
Bereits beim Osterfrühschoppen präsentieren wir unser Programm für die bevorstehende Konzertreise nach Italien.
Judith Hämmerle (Küblar) ist wohl noch nicht ganz ausgeschlafen und versucht dem Fagott Töne ohne S-Bogen zu entlocken. Was man nicht im Kopf hat man in den Füßen, gell Judith!

Auch der neue Ehrenvorstand Anton Vogelmann weiß sich gekonnt in Szene zu setzen: Beim Radetzkymarsch steht er im Da Capo auf – ganz allein – damit ihn alle gut sehen können. Wir können das natürlich gut verstehen, immerhin musste er zum ersten Mal seit 31 Jahren auf die Begrüßungsrede verzichten. Diese hat der neue Vorstand Daniel Steinhofer (Graniti) souverän gemeistert. Jedenfalls glauben wir, dass er niemanden vergessen hat, und am Rednerpult kann man sich auch recht gut festhalten...

Insgesamt ist das Konzert ein voller Erfolg, vor allem mit dem ersten Teil kann unser Chef Ivo Warenitsch mehr als zufrieden sein!

16.4. Marschprobe im Milleniumspark
Wir radieren unter der Stabführung von Daniel Steinhofer ca. tausendmal um s`Lokal. Eigentlich müssten wir Gage verlangen, weil wir für die Besucher doch eine seltene Attraktion darstellen.

18.4. Erstkommunion St. Peter und Paul
Bei kühlem Wetter geleiten wir die „Kommunikäntli“ im Kirchdorf in die Kirche. Die erste Marschausrückung im Frühling ist trotz Marschprobe wie immer sehr spannend.
Für einige Holzbläser geht der Einsatz noch in Höchst beim Musikschulkonzert weiter. Pflichtbewusste Musikantenkollegen besuchen dieses in Uniform – quasi als offizielle Abordnung des MVL.

24.4. Festakt zur offiziellen Eröffnung des Vereinsheimes
Umgebaut, aufgeräumt und geputzt erstrahlt unser Musiheim im neuen Glanz. Rund 150 geladene Gäste besuchen den Festakt, der vom Blechbläserquintett „Noise to the world“ feierlich eröffnet wird. Nach der Begrüßung durch Vorstand Daniel Steinhofer erläutert Architekt Johannes Kaufmann den Umbau in humorvoller und sympathischer Weise. Ein Klarinettenquartett (Tanja Vetter, Theresa Fitz, Eva-Maria Dengg, Melanie Zünd) umrahmt die Feierlichkeiten musikalisch. Die beiden Pfarrer Josef Drexel und Willi Schwärzler nehmen dann die Segnung des Heimes vor. Nun sind auch die Grußworte der geladenen Polit-Prominenz an der Reihe. Neben den Gemeinderäten für Kultur – Ernst Hagen und Bildungsreferent Kurt Fischer sind auch Bürgermeister Hans-Dieter Grabher und Landesrat Hans-Peter Bischof anwesend. Diese loben die gelungene Erweiterung des Gebäudes sowie den persönlichen Einsatz der Mitglieder. Vom VBV beglückwünscht uns Bezirksobmann Gebhard Hinteregger zu unserem neuen Musiheim. Zwischendurch unterhält das Holzbläserquintett „No brass“ die Gäste. Bevor das Buffet eröffnet wird, stellt Vorstand Daniel Steinhofer noch die neuen Ehrenmitglieder Franz Winter und Ernst Hämmerle, sowie den neuen Ehrenvorstand Anton Vogelmann vor. Neben dem Buffet, das in Anlehnung an unsere Konzertreise ganz italienisch gestaltet ist, erregt auch die druckfrische Festschrift große Aufmerksamkeit. Unserer Arbeitsgruppe für Werbung und Marketing unter Johannes Fitz sei für die Konzipierung und Erstellung herzlich gedankt!
Bei Wein, Prosciutto, Salami, Parmesan und selbst gebackenen Brötchen klingt der Abend gemütlich aus...

27.4. Ständchen 90 Jahre Maria Hagen (Rieblars)

1.5. Maiweckruf
Mehr oder weniger frisch starten wir nach einem gemütlichen Frühstück in aller Herrgottsfrühe. Das Wetter erweist sich als ideal: nicht zu kalt und nicht zu warm.

Auf unserem Weg besuchen wir folgende Stationen:
Gottfried und Zita Fitz (Bakkars) in der Teilenstr., Franz Spieß in der Holzmühlestr., Judith Hämmerle, geb. Fitz im Mühlefeld, Hugo Eisele Am Neuner (Ex-Concordia-Fähnrich), Hämmerle Norbert (Päulölar) im Feldkreuz, Madlen Hagen im Vorach, Peter Sperger (Zausars) in der Sonnenstr. und als Abschluss Bürgermeister Hans-Dieter Grabher im Gänsle.

Uwe Ritter muss noch einmal umkehren, um den Olympiademarsch in sein Programm aufzunehmen.

„Tschilli spielt die Cinellen“ oder: „Cilli (Cäcilia Weiß) spielt die Tschinellen“ und muss zwischendurch mal schnell nach Rankweil eine Messe fiedeln. Zündet an die Geigen... Rechtzeitig zu den Käsfladen beim Bürgermeister erscheint sie wieder.

In der Sägerstr. ist Sammlerin Tamara Holzer fest davon überzeugt, dass noch eine außerplanmäßige Station für uns bereit ist und schafft es, dass die schöne Ordnung zerfällt wie ein „sauöchnass Zopfbrot“.

Kapellmeister Ivo Warenitsch spricht ein striktes Schnapsverbot für die U18-Teilnehmer aus – mit der Androhung bei Zuwiderhandlung nicht mit nach Italien fahren zu dürfen. Dies wirkt Wunder und sich auch auf die Kondition aus, da in unserem Verein somit kaum jemand Schnaps trinken darf...

Bei Denise Bösch geht der Maiweckruf noch weiter – zumindest für ausgewählte Mitglieder, die ihr zum gestrigen Geburtstag gratulieren wollen. Mit dabei auch Helmut Holzer (Hellar), der hier seinen zusammengebrachten Dampf offenbart und mit dem Tortenmesser japanische Kampfsportarten vorführt und dabei die 20.000,-- Schilling teure Küchenlampe „anschupft“.

7.5. bis 9.5. Konzertreise nach Italien
Unsere Konzertreise führt uns ins Piemont nach Montabone, wo sich Harry König (Vater von Gaby König-Warenitsch) ein kleines Königreich sprich ein Weingut erstanden hat und nun als Weinbauer fungiert. Nach oder besser gesagt während des Umbaus des „Casa Re“ wird unser Verein zu einem Ausflug mit zwei Platzkonzerten in der Umgebung eingeladen.

Am Freitagmorgen um 5.15 Uhr treffen wir uns beim Musiheim zum Beladen des Busses. Das erweist sich als schwieriger als gedacht. Gott sei Dank kommt Jens Weber zusätzlich mit einem ausgeliehenen Kleinbus und so bringen wir alle Schlafsäcke, Unterlagen, Instrumente und Beautycases unter. Ursula Kancz verkündet, dass ihr neuer BH im Posaunenkoffer ist. Stefan Hämmerle (Dachi) trocken: „Warom - bruchscht ö als Dämpfar?“ Um 6.00 Uhr ist planmäßige Abfahrt. Noch liegen wir gut in der Zeit, und wir fragen uns, warum die Ankunft erst am Abend geplant ist. Aber bald schon wird vom Zielort via Telefon um große Gemütlichkeit bei der Anreise gebeten. Die letzten Klomuscheln, Türen und Fenster werden noch eingebaut...

Beim Grenzübertritt hat Jens mit seinem geliehenen Bus mit Schweizer Kennzeichen seine Probleme. Nun gut, er hat ja vorsorglich eine Lenkerbewilligung. Allerdings befindet sich diese in seinem Koffer im Mayr-Bus. Und dieser liegt zuunterst im Kofferraum. Nach langem Überlegen kommt uns die rettende aber verkehrssicherheitstechnisch gewagte Idee: Ursula Kancz, ihres Zeichens Eidgenössischer Abstammung, muss mit ihrem Schweizer Pass im Kleinbus 10 Meter über die Grenze fahren – und schafft es!

Nach unzähligen ellenlangen Aufenthalten in allen möglichen Raststätten ist uns dann endlich klar, warum die Ankunft auf unseren Reiseunterlagen erst auf ca. 17.00 Uhr (nach 11 Stunden!!!) festgelegt wurde. Handwerker sind zwar nicht mehr zu sehen, dafür teilt Claus Karitnig mit vier Hasen ein Zimmer, in welchem leider die Tür ins Bad fehlt. Claus weiß sich allerdings zu helfen: Wenn man während dem Pipi den Wasserhahn laufen lässt, kann niemand „mitlosen“...

Der Bus kann leider nicht bis zur Casa Re vordringen, deshalb wird das Gepäck auf einen Traktoranhänger geladen, und wir trainieren unsere Kondition mit täglich ein bis zwei Fußmärschen.

Wir verbringen drei wunderschöne Tage im Piemont und hinterlassen keinen schlechten Eindruck bei unseren zwei Platzkonzerten in Acqui Terme und Montabone. Auf Plakaten werden wir groß angekündigt als Corpo Bandistico di Lustenau. (Banditentruppe???) Unser Simultanübersetzer „Enrico Risotto“, auch „John Porno“ genannt führt charmant durchs Programm.

Während unseres Ausflugs bekommt noch Fähnrich Kurt Grabher eine „schnelle“ Sonnenbrille von Thomas ebenfalls Grabher geschenkt, Denise Bösch sucht ihre Krawatte, die sie bereits anhat und Jessica Waibel setzt sich auf einer Raststätte in die Brennnesseln, da ihr das Klo nicht gut genug ist.

Am Sonntagabend kommen wir müde, aber mit vielen schönen Eindrücken wieder beim Vereinsheim an.

15.5. Jugend-Workshop
Die Jugend unseres Vereins beteiligt sich sehr rege an dieser zum ersten Mal stattfindenden Diskussion. Viele Fragen werden geklärt und wichtige Themen angesprochen.

20.5. Erstkommunion Hasenfeld
Bei der Prozession begleiten wir die Erstkommunikanten mit klingendem Spiel. Die beiden Posaunistinnen Ursula Kancz und Tamara Holzer meinen es etwas zu gut und hängen am Schluss eines Marsches noch ein paar Takte im Duett an – als ob Prozessionsmärsche nicht schon langatmig genug wären...

22.5. Beerdigung Josef Weber
Wir gedenken Jo Weber, dem Vater von unserem Musikkollegen Jens, im Trauergottesdienst und gestalten diesen musikalisch.

28.5. Hochzeit von Josef und Amina Moosbrugger
Die Probe muss entfallen, da der halbe Verein zur Trauung in Bildstein und anschließend in Wolfurt im Cubus eingeladen ist.

29.5. Handball Qualifikationsturnier
Der Störtrupp fungiert als Schlachtenbummler und trötet ums Leben, sprich um den Gewinn.

9.6. Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür
Mit vereinten Kräften erfolgt der Aufbau für den nächsten Tag.

10.6. Fronleichnamsprozession St. Peter und Paul und Tag der offenen Tür im Vereinsheim
Um 9.00 Uhr marschieren wir bei traumhaftem Wetter die Fronleichnamsprozession.

Anschließend findet vor und im Vereinsheim der Tag der offenen Tür statt. Die Hänschenklein-Musi, die Junior-Musi, die Jugendmusik, sowie eine kleine Besetzung der „Großen“ begeistern bei ihren musikalischen Darbietungen. Die Gäste auf dem Festplatz genießen noch lange die sommerlichen Temperaturen.

20.6. Musikfest Rohrbach
Wir gestalten den Frühschoppen, bei dem unser Kapellmeister Ivo Warenitsch zweimal „abrupfen“ muss und anschließend beweisen wir unsere Stärke, das Marschieren (ha,ha) beim Festumzug.

Vorstand Daniel Steinhofer (Graniti) erscheint zum ersten Mal mit Kontaktlinsen. Kommentar von Sandra Waibel: „Graniti uni Brüllö ischt so nacki as wi uni Ondörhos!“ Woher weiß sie das?

26.6. Beerdigung EM Herbert Ritter
Wir gestalten den Trauergottesdienst unseres Ehrenmitgliedes Herbert Ritter und erweisen ihm als jahrelang aktivem Musikerkollegen die letzte Ehre. Viele von uns haben Spitz noch gekannt, bei der letzten Jahreshauptversammlung war er als Gast anwesend.

26.6. Dämmerschoppen beim Sandarfäscht
Nach dem mäßigen Auftritt im Rohrbach können wir auch diesmal unseren Kapellmeister Ivo Warenitsch nicht zufrieden stellen. Leider haben wir kein Foto gemacht, sonst könnte er vielleicht heute mit etwas Abstand über „sin lauöd Gsicht“ lachen.

30.6. Schulfest Hauptschule Kirchdorf
Eine kleine Besetzung lässt das Schuljahr musikalisch im Innenhof der Hauptschule ausklingen.

4.7. Patrozinium St. Peter und Paul
Bei Kaiserwetter (wie jedes Jahr) erfreuen wir Groß und Klein nach der Messe auf Pfarrars Hoschtat mit unserem Frühschoppen. Für Kapellmeister Ivo Warenitsch ist dies der letzte Auftritt, da er sich für ein Jahr nach Italien zur Weiterbildung begibt. An seiner Stelle übernimmt ab jetzt Claus Karitnig die Rolle des Chefs.

11.7. Bregenzerwälder Bezirksmusikfest in Bezau
Da sich die Chronistin bereits in Kreta an der Sonne räkelt und keine Meldungen über etwaige Ausrutscher gemeldet wurden, verabschiedet sich der MVL nach dem Bezirksmusikfest in Bezau ohne Zwischenfall in die wohlverdiente Sommerpause.

17.8. Ständchen 90 Jahre Hedwig Beise
Eine kleine Formation rückt aus in die Reichsstr. 23.

24.8. Empfang von Landeshauptmann Dr. Sausgruber
Auf dem Blauen Platz spielen wir für Häuptling Sausewind und seine Schwarzfußindianer.

4.8. bis 9.9. Jugendmusiklager in Oberbildstein
Unter dem Motto „Harry Potter“ suchen wir nicht den Stein der Weisen, aber dafür die richtigen Noten, und das ist manchmal noch schwerer! Das Abschlusskonzert findet am folgenden Sonntag im Vereinsheim statt.

11.9. Probentag im Vereinsheim
Doch nicht wie geplant in Oberbildstein, sondern in Lustenau absolvieren wir unseren Probentag und lassen uns in den Pausen Wienerle und Kuchen schmecken.

12.9. Jugendlager-Abschlusskonzert im Vereinsheim
Die Hänschenklein-Musi unter Claus Karitnig und die Jugendmusik unter Daniel Steinhofer führen vor, was sie in gut fünf Tagen in Oberbildstein erarbeitet haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es ist immer wieder erstaunlich, was in so kurzer Zeit möglich ist!

14.9. FPÖ-Wahlveranstaltung im Reichshofsaal
Eine kleine Besetzung spielt für die „Blauen“ in blauer Uniform, die anderen haben Vollprobe. Petra Holzer, Thomas Grabher und Franz Winter, die eigentlich ausrücken müssten, haben das leider vergessen und kommen auf die Probe – natürlich nicht in Uniform. Schnell wird nachgeschaut, was der Uniformkasten so alles hergibt an Hemden, Hosen usw. Ergebnis: Franz muss in braunen Schuhen spielen, Petra in Jeans und Thomas beinahe in einem roten Hemd... Wie passend!?!

17.9. Sonntag-Probe im Vereinsheim
Weil uns am Sonntag immer langweilig ist, trifft man sich manchmal zu einer spontanen Probe im Musiheim.

23.10. Probetag im Vereinsheim
Weil uns auch manchmal am Samstag den ganzen Tag langweilig ist, trifft man sich spontan zu einem Probetag im Vereinsheim. Und weil manchen Frauen in unserem Verein am Vortag auch langweilig war, bringen sie ganz spontan einen Kuchen mit. Dankeschön!

31.10. Sonntag-Probe im Vereinsheim
Also gut, es ist uns nicht wirklich langweilig, wir brauchen ganz einfach jede Probe für unser Herbstkonzert. So schaut’s aus!

2.11. erste Generalprobe im Reichshofsaal

5.11. zweite Generalprobe im Reichshofsaal

6.11. Herbstkonzert
Unser Kapellmeister Claus Karitnig absolviert souverän sein erstes Herbstkonzert mit einem bunten Programm. Er vergisst zwar freundlich zu lächeln, aber wir schreiben es mal einfach seiner erhöhten Konzentration zu.

Helmut Holzer (Hellar) spielt „Gopak“ statt „Never can say googbye“, aber das ist ja auch fast dasselbe!

Der erste Trompeter Daniel Steinhofer meint zum anderen ersten Trompeter Thomas Grabher vor der Zugabe: „I han a Problem. I han s’Marschbuöch vörgässö, lass mi bi deiör mitloga!“ Darauf Thomas: „Jetz homr wirklich a Problem!“ Gott sei Dank können beide die Märsche auswendig und so hat’s niemand gemerkt – außer mir. Ich habe das Gespräch mitverfolgt und gleich darauf fällt mir vor Schreck das Herz in die Hose. Diese ist dann auch gleich zerrissen. Aber zu meinem Trost hat man mir versichert, dass schon mehreren Leuten im Verein das Herz in die Hose gefallen ist.

Nach dem Essen im kleinen Saal geht’s ins Vereinsheim, wo noch bis in die Morgenstunden gefeiert wird.

27.11. Inventur im Vereinsheim und Gedächtnisgottesdienst
Alle Vereinsmitglieder und Musikschüler kommen mit allen Sachen, die dem Verein gehören ins Musiheim, um den Besitz registrieren zu lassen. (In jenen Tagen erließ der Kaiser Graniti den Befehl, alle Mitglieder des Vereins in Inventurlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal. Damals war Hans-Dieter Statthalter von Lustenau. Da ging jeder in sein Vereinsheim, um sich eintragen zu lassen... Aber das ist eine andere Geschichte!)

Am Abend spielen wir in der Kirche St. Peter und Paul den Gedächtnisgottesdienst für unsere Verstorbenen.

4.12. Inventur und Turmbläser beim Lustenauer Advent
Die aufwändige Inventur wird weiter geführt. Am Abend spielt eine Blechbläsergruppe auf dem Blauen Platz als Abschluss für die Veranstaltung Lustenauer Advent.

7.12. Nikolausfeier der Jugendmusik
Die Hänschenklein-Musi und die Jugendmusik spielen vor vollem Haus und erhalten auch heuer wieder vom Nikolaus ein Säckchen. Der Gartenzwerg neben ihm soll wahrscheinlich der Krampus sein.

10.12. Krippenbauverein-Ausstellung
Eine Blechbläsergruppe hilft, die vielen kleinen Kunstwerke emsiger „Krippelar“ einzuweihen.

11.12. Fest der älteren Mitbürger
Eine kleine, erlesene Besetzung ist auserkoren, die gefragteste Ausrückung im Jahr zu spielen. Da geht die Post ab!

24.12. Alle Jahre wieder...
Nach der Mette trifft sich je eine Bläsergruppe im Hasenfeld und im Kirchdorf, um die Kirchenbesucher weihnachtlich zu stimmen. Pfarrer Willi Schwärzler ist so straff im Zeitplan, dass die Hasenfelder Truppe die ersten drei Stücke ohne Harder Aushilfs-Hornisten Andi Pfattner spielen muss. Er kommt dann aber doch noch, da er sich den Punsch nicht entgehen lassen will.

Und da war noch...

...Martina Hagen, die unter chronischem Verschlafen leidet. Das Holzquintett, das die Messe gestalten sollte, musste innerhalb von Sekunden in ein Quartett umgewandelt werden, nachdem bei Messbeginn Martina telefonisch aus dem Tiefschlaf geholt worden war.

...Günti Fitz an der Trompete, der unseren Kapellmeister Claus am 25.9. schocken wollte. Günti: „Übrigens, I kann am 27. November nid kau bim Herbschtkonzert.“
Claus: „Günti, mer hond s’Konzert am 6. November.“ Günti: „Ächt?“

...Kapellmeister Claus, der gleich bei seinen ersten Proben neue Redewendungen aufbrachte, als er zu Madlen Hagen etwa sagte: „Tur amol das Ding witör ichi!“ Oder zu Angelika Wölk: „Tur amol d’Füöß usönand!“

...Irina Grabher, die Zahnweh hatte und zu Julia meinte: „I gloub as kond mör d’Hasözäh!“ (Die Weisheitszähne können es in dem Fall nicht gewesen sein.)

 

So, nun bin ich aber am Ende mit meiner Weisheit. Zum Schluss möchte ich mich recht herzlich bei Gaby König-Warenitsch bedanken, die mir bis zu ihrer Babypause so fleißig geholfen hat Buch zu führen. Ohne sie hätte die Chronik wohl manche Lücke.

Euch danke ich fürs Zuhören und wünsche euch ein spannendes, ereignisreiches, lustiges und erfolgreiches Vereinsjahr 2005. Versorgt mich bitte laufend mit Material für die Chronik, umso bunter wird sie!

Eure Chronistin
unter Mithilfe der Chronistin in Babypause