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Chronik des Musikverein Lustenau für das Jahr 2011

 

 

 

15.1.       64. Jahreshauptversammlung

 

Von der Gemeinde Lustenau beehren uns BM Dr. Kurt Fischer, Vize-BM Walter Natter, Dietmar Haller, Gerhard Bezler, Kulturamtsleiter Helmut Gassner und natürlich Kulturreferent Daniel Steinhofer. Das neue Vorstandsteam Daniel Steinhofer, Markus Grabher und Julia Hagen berichtet über ein personell un­ruhiges Jahr.

 

Während des Berichts des Kapellmeisters Josef Eberle klingelt das Handy un­serer Unternehmerin Julia Sperger. Aufgrund der Dreiteilung der Vorstandstä­tigkeit muss über die neuen Statuten abgestimmt werden. Dies erfolgt stan­desgemäß in einer noblen Wahlurne in Form eines „Billa-heute“-Kübels – Freut euch Leute, sagt der Hausverstand!

 

Das Jungmusiker-Leistungsabzeichen Junior erhält Melissa Ender/Klarinette.

 

Das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze erhalten Carola Ender/ Saxofon, Natalie Fitz/Flöte, Pia Fitz/Klarinette, Magdalena Hagen/Flöte, Iris Hämmerle/Klarinette, Alessandra König/Flöte, Laura-Sol Koschier/Saxofon, Rebecca Madlener/Tenorhorn, Katharina Rauch/Trompete, Matthias See-wald/Posaune und Patrick Williams/Saxofon.

 

Das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Silber erhalten Linda Burger/Flöte, An­drea Isele/Flöte, Clara Hofer/Klarinette und Johannes Vogel/Tuba.

 

Eine Auszeichnung für vorzüglichen Probenbesuch erhalten Julia Konzett, Franz Winter, Andrea Isele, Anke Weiß und Sandra Schäfer.

 

Für langjährige Mitgliedschaft werden folgende Vereinsmitglieder geehrt:

 

10 Jahre:                     Johannes Hämmerle (Pfifar)

                                      Sandra Waibel

                                      Kurt Grabher

                                      Theresa Fitz

                                      Florian König

 

10 Jahre Mitgliedschaft im Ausschuss:        Martina Hagen

 

20 Jahre:                     Wolfgang Naier

 

40 Jahre:                     Anton Vogelmann

 

Der Antrag auf Ehrenmitgliedschaft für Kurt Grabher wird einstimmig ange­nommen.

 

BM Dr. Kurt Fischer dankt dem Musikverein Lustenau für den ehrenamtlichen Einsatz und lobt die Harmonie der Vereinsfamilie sowie unsere Jugendarbeit. Er hebt das schöne Herbstkonzert hervor und gratuliert zur Lösung des Füh­rungsproblems.

 

Auch Gerhard Bezler richtet seine Grußworte an uns.

 

Gönnervereinsvorstand Kirsten Steinhofer überreicht einen Scheck um für die JUMU Marschgabeln und Notenmaterial anzuschaffen.

 

 

22.2.                Festakt 125 Jahre MVL

 

Musikalisch umrahmt wird der Festakt von einem Holzbläserquintett beste­hend aus Sandra Schäfer, Konstanze Hofer, Michael Oss, Ivo Warenitsch und Gaby König-Warenitsch. Vorstand Julia Hagen begrüßt die Festgäste und ihre Obmannkollegen Markus Grabher und Daniel Vorstand – Nomen est Omen, gell Julia.

 

Die Entstehung, der Werdegang – kurz die Geschichte des Vereins wird auf humorvolle und sehr informative Weise von Vorstand Daniel Steinhofer dar­geboten.

 

Vorstand Markus Grabher verleiht Kurt Grabher die Ehrenmitgliedschaft und Werner Hämmerle (Küblars) das Goldene Fördererabzeichen des VBV für Ver­dienste um das Vorarlberger Blasmusikwesen.

 

Zu späterer Stunde rauchen Altchronist Erich Scheffknecht (Fux), Wolfi Naier und ein älterer Herr gemütlich eine Zigarette vor der Haustür. Im Rahmen des Smalltalks fragt Wolfi den Senior: „Bioscht du ou amol bor Musi gsin?“ Dieser ist einen Moment sprachlos, denn es handelt sich um unseren Alt-Kapellmeister Hermann Hagen (Kapellars).

 

Danach wird das italienische Buffet gestürmt. Beim späteren Pressebericht steht der MVL in den VN auf der gleichen Seite mit Madonna und anderen Stars. Als Kapellmeister wird allerdings Thomas Riedmann genannt, der das letzte Mal vor über 100 Jahren dirigiert hat.

 

 

27.2.                Faschingsumzug

 

Ali Baba und annähernd 40 Räuber treffen sich bei der Volksschule Rheindorf. Das anfänglich äußerst grusige Wetter bessert sich bald und wir spielen zur Belustigung des Publikums auf. Bewaffnet mit Pauken, Pfeifen und Trompeten gehen wir direkt hinter dem Wagen der Gemeinde, was vor allem Klein Ela Warenitsch freut, die alle „Bollo“ welche BM Kurt Fischer und seine Bauhof-Kumpane verteilen, gleich wieder einsammelt. Aus­klingen lässt man den Umzug wie üblich in der Widumturnhalle.

 

 

12.3.                Hofstalder Funken

 

Eine kleine Gruppe Freiwilliger begrüßt mit klingendem Spiel die riesige Fun­kenhexe und unterhält anschließend die Anwesenden.

 

 

26.3.                Fototermin

 

Wir treffen uns gestriegelt und geschneuzt beim Musiheim um für die Fest­schrift ein Vereinsfoto zu machen. Unglaublich wie viele Mitglieder unser Ver­ein hat. Leute, die schon lange nicht mehr gesehen wurden, lächeln plötzlich in die Kamera.

 

 

30.3.                Beerdigung EM Walter Jussel

 

Der MVL verabschiedet EM Walter Jussel in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Bei strahlendem Frühlingswetter spielen wir auch auf dem Friedhof.

 

 

16.4.                Jugendfest der Feuerwehr

 

Wir begleiten mit klingendem Spiel die Feuerwehrjugend vom Feuerwehrhaus zum Blauen Platz wo eine Siegerehrung stattfindet. Nach Absprache sollten wir dort die Hymne spielen. Deshalb wird kurz davor noch schnell geprobt. Schlussendlich vergessen es aber die Feuerwehrler, oder sie drücken sich vor dem Singen, und so wird sie doch nicht gespielt.

 

 

25.4.                Osterfrühschoppen

 

Pünktlich um 10.00 Uhr startet die JUMU mit ihren erfrischenden Darbietungen, bei denen unter anderem Agnes Hämmerle und Natalie Fitz von der Ju­gendmusik mit einigen Kindern der Hänschen-klein-Musi ein Stück mit Schau­spiel umgeschrieben und einstudiert haben.

 

Um ca. 10.30 Uhr beginnt die große Musi mit dem Kitzbüheler-Standschützen-Marsch. Dann folgen Slavonicka, Banda Bella, Washington Post, Patrizia, Orig. Dixieland Concerto und Omens of Love im ersten Teil. Die jungen Solisten beim Dixieland Concerto sind Julia Konzett/Trompete, Pia Fitz/Klarinette, Ca-rola Ender/Saxofon, Matthias Seewald/Posaune und Johannes Vogel/Tuba. Nach der Pause geht es mit Olympia Hippodrome, Don Pedro, Crazy, The Late Twenties, Maple Leaf Rag und dem Laugh´n Charleston weiter.

 

Zugaben sind Bands-A-Gogo und der traditionelle Radetzkymarsch, der heuer vom Kapellmeister der Concordia Lustenau Kurt Gmeiner dirigiert wird. Sozu­sagen zum Abschied, da er bald seinen Taktstock übergeben wird.

 

Zu erwähnen wäre noch der große körperliche Einsatz eines Musikers beim Konzert: Ausgerechnet der „Pfifar“ Johannes Hämmerle erkrankt am „Pfeiffer­schen Drüsenfieber“ und macht trotzdem mit.

 

 

1.5.                   Maiweckruf und Erstkommunion Kirchdorf

 

Ungefähr so häufig wie eine Sonnenfinsternis fällt der Termin der Erstkommu­nion mit dem Maiweckruf zusammen. Das Problem kann gelöst werden indem die Begleitung der Erstkommunikanten in den Maiweckruf integriert wird. Dies wiederum führt dazu, dass wir uns bei jeder Station mit ungewohnter Pünkt­lichkeit und Disziplin wieder verabschieden um nur ja nicht zu spät ins Kirch­dorf zu kommen und womöglich die Erstkommunikanten warten zu lassen.

 

Unser Nachbar Otto spendiert uns das Frühstück und wir ihm ein Ständchen um 6.00 Uhr morgens. Nun geht es mit flotten Schritten von der Reichshof­straße über die Schützengartenstraße, Reichenaustraße, Hasenfeldstraße, Reichenaustraße, Wiesenrainstraße zu EM Heinz Hämmerle (Küblars), wo wir uns kurz stärken durften. Offensichtlich waren unsere Schritte doch nicht groß genug, denn wir kommen laut Mäkis (Markus Grabher) minutiösem Zeitplan hier schon zehn Minuten zu spät an. Macht nichts, ist eben unsere Pause kür­zer!

 

Danach geht es weiter über die Flurstraße, Büngenstraße, Friedensstraße, Ho­henemser Straße zur Familie Teissl, die uns mit heißem Leberkäse und frischen Brötchen verwöhnt. Von dort verabschieden wir uns mit einem fröhlichen „Danke“ um über die Forststraße, Binsenfeldstraße (wo wir ein paar mal die große Wende üben) , Brändlestraße, Gutenbergstraße und schließlich Kaiser-Franz-Joseph-Straße sooo pünktlich bei der Volksschule Kirchdorf anzukom­men, dass wir die ersten sind. Wir begleiten die Erstkommunikanten zur Kirche, wo wir vor allen angeben und mit klingendem Spiel eine große Wende voll­führen. So können wir beim Spielen den Leuten beim Einzug in die Kirche zu­schauen.

 

Das war das Intermezzo Erstkommunion – weiter im Maiweckruf: Wir mar­schieren schnurstracks zu Bocks Resi, die schön dekorierte Sitzplätze sowie Ge­tränke und Knabbergebäck für uns vorbereitet hat. Nicht ganz erfrischt ist wohl Josef Eberle, der in der zweiten Reihe mitläuft und das Flügelhorn bläst. Genau an der Stelle, wo er uns auf der Probe hingewiesen hat besonders gut aufzupassen, haut er hinein. Nobody ist perfect!

 

Jetzt ist es mit dem Zeitplan nicht mehr so genau und wir genießen die Sonne auf Resis Vorplatz, bis auch diese Pause ein Ende hat. Über die Schmiedgasse marschieren wir in die Pontenstraße, wo wir einer betagten Zuschauerin ein Geburtstagsständchen bringen. Die letzte Etappe führt uns durch Kirchstraße, Müllerstraße und Gänslestraße in die Jahnstraße, wo wir von Familie Deuring schon erwartet werden. Hier gibt es feinste Grillwürste und Kartoffelsalat, ge­folgt von verschiedensten Kuchen und wir erholen uns bei schönem Früh­lingswetter von den Strapazen des diesjährigen Maiweckrufs.

 

 

8.5.                   Erstkommunion Hasenfeld

 

Aufgrund einer neuerlichen Terminkollision – nämlich Erstkommunion und Mut­tertag – wird zunächst diese Ausrückung abgesagt. Aufgrund mehrerer Be­schwerden aus der Bevölkerung jedoch findet sich eine ansehnliche Gruppe Freiwilliger im Hasenfeld ein um auch die Hasenfelder Erstkommunikanten zur Kirche zu geleiten.

 

 

2. – 4.6.           Jubiläumsfest 125 Jahre MV Lustenau

 

Während der Aufbau noch von widrigen Witterungsverhältnissen begleitet ist, kann das eigentliche Fest bei wunderbarem Sommerwetter durchgeführt werden. Am Donnerstag starten wir mit einer feierlichen Festmesse auf dem Festplatz, umrahmt von einer kleinen Besetzung. Zahlreiche Fahnenabord­nungen nehmen an der Messe und am anschließenden Frühschoppen, der ebenfalls von der kleinen Besetzung gestaltet wird, teil.

 

Den Höhepunkt bildet der Festumzug am Nachmittag, bei dem sieben be­freundete Musikvereine, unsere Jugendmusik, die Trachtengruppe Lustenau und viele andere Lustenauer Vereine mit ihren Fahnenabordnungen teilneh­men. Die Route führt über die Hasenfeldstraße zum Festplatz, wo die Stadtmu­sik Wehr mit einem Unterhaltungskonzert auf die Festbesucher wartet. An­schließend spielt die böhmisch-mährische Besetzung „Fluher Feuer“ auf.

 

Am Donnerstag, dem ersten Festtag, gehen bereits um 16.00 Uhr alle Kuchen aus. Einige fleißige Bienchen eilen nach Hause um Nachschub zu backen, auch Gerti Winter (Gattin von Franz Winter) düst nach Hard. Nach einer Weile kommt sie mit zwei Kuchen wieder und entschuldigt sich dabei noch, dass sie für den einen nur noch Dosenpfirsiche hatte und in den anderen sei ihr in der Eile eine Kalziumtablette hineingefallen. Gesunder Kuchen ist immer will-kommen, aber noch besser käme er beim Seniorennachmittag an.

 

Doch nicht nur Kuchen und Torten gehen weg wie warme Semmeln, auch die Pommes finden reißenden Absatz. So bemerkte Helmut Holzer (Hellar) nach ca. einer Tonne Pommes frittieren: „Herrgott, dio hond siochr scho an ganzo Ackar gfreasso!“

 

Am Freitag findet unser allseits beliebter Instrumentenspielplatz statt, garniert vom hervorragenden Konzert der Hänschen-klein-Musi und der Jugendmusik. Am Abend unterhält die Vorarlberger Musikgruppe „Krainerbluat“ den vollbe­setzten Festplatz. Die Stimmung ist so gut, dass auch einzelne Regentropfen niemanden vertreiben.

 

Am Samstag veranstalten wir einen erfolgreichen Seniorentreff, bei dem der Lustenauer Kulturclub für Unterhaltung sorgt. Abends heizt der Musikverein Concordia dem Publikum ordentlich ein. Mit ihrem Können und ihrer Ausdauer sorgen sie für wahre Begeisterungsstürme. EM Rudi Hofer und seine Freundin Margarete Kremmel wollen eigentlich das Fest verlassen, kommen aber zufäl­lig in der Bar vorbei. Judith Hämmerle (Küblars) fragt gleich, ob sie noch einen Whiskey wollen. Da antwortet Grete überrascht: „Ja habt ihr so was? Dann nehme ich gerne einen – ich trinke sonst auch jeden Abend einen!“ Jetzt wis­sen wir, wie wir uns die Lebensfreude bis ins hohe Alter erhalten.

 

 

23.6.                Fronleichnamsprozession

 

Eine Fahnenabordnung nimmt an der Fronleichnamsprozession teil.

 

 

24.6.                Sommer am Platz

 

Wir bespielen bei unterkühlten Temperaturen den Blauen Platz und ein paar wetterfeste Besucher mit Hits aus der Unterhaltungsmappe.

 

 

2.7.                   Eröffnung Raiba Lustenau

 

Die Raiffeisenbank Lustenau eröffnet ihr neu umgebautes Haus und lädt dazu ganz Lustenau ein. Wir betreuen die Festwirtschaft und können den Besu­cheransturm teilweise kaum bewältigen. Aufschlussreich ist auch wie sich die Verantwortlichen eine Segnung und deren musikalische Umrahmung eines solchen Hauses vorstellen. Architekt und Pfarrer werden im Wirbel von einem Radiomoderator interviewt und ein Bläserduo soll dies im gleichen Wirbel un­termalen. Von einem festlichen Rahmen keine Spur.

 

Martina Hagen und Gaby König-Warenitsch, die den musikalischen Part hier übernommen haben, stellen sich dann wie Straßenmusikanten im Eingang der Bank auf. Das Bild passt irgendwie – Kultur als Bittsteller und Almosenempfän­ger in den heiligen Hallen einer Bank!

 

 

3.7.                   Pfarrars Hoschtat

 

Vor dem im neuen Glanz erstrahlenden Theresienheim spielen wir für die zahlreich erschienene Kirchengemeinde den sonntäglichen Frühschoppen. Das Wetter braucht in diesem Fall nicht erwähnt zu werden. Jonah Schäfer (Sohn unserer Chronistin Sandra Schäfer) findet, dass die Schlagzeuger noch etwas Verstärkung gebrauchen können und spielt bei „Super Trouper“ mit den Maracas mit.

 

 

17.7.                Alpmesse Koppach

 

Ein Störtrupp begleitet die Messe auf der Alpe Koppach und spielt anschlie­ßend zur Unterhaltung auf.

 

 

23.7.                70 Jahre EV Anton Vogelmann

 

Unser Ehrenvorstand und allseits beliebter Tenorhornist Anton Vogelmann fei­ert seinen 70er und lädt dazu die ganze Musi zu sich in den Garten ein. Wir marschieren von der Firma Blank in die Negrellistraße zum kleinen Festzelt. Dort werden wir mit Gegrilltem verwöhnt und genießen ein sehr gemütliches Bei­sammensein.

 

 

29.8.                Beerdigung EM Hans König

 

Der Musikverein Lustenau gestaltet den Trauergottesdienst für sein EM Hans König (Oschtis), der über 40 Jahre aktives Mitglied und 29 Jahre Mitglied der Vereinsleitung war. Im Anschluss werden wir und die zahlreich anwesenden Ehrenmitglieder ins Restaurant Rathaus eingeladen.

 

 

5. – 9.9.           JUMULA

 

Unter dem Motto Kung-Fu-Panda verbringt die Jugendmusik ein paar pro­benintensive Tage im Ferienheim Oberbildstein. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz, um das Rahmenprogramm kümmern sich die Jugendreferentinnen Melanie Zünd und Sandra Waibel mit ihrem Team. Wie allerdings das Essen nach Oberbildstein gelangt ist, bleibt ein Rätsel, da sich Nadja Naier und Sandra Schäfer nach dem Einkaufen vor lauter Quatschen auf der Fahrt ins Jugendmusiklager verfahren haben. Tanja Schneider folgt ihnen ohne zu pro­testieren und unauffällig in einem zweiten Wagen in die City von Wolfurt.

 

 

25.9.                Stundenlauf Lebenshilfe

 

Eine kleine Besetzung spielt im Rahmen des Stundenlaufes für die Lebenshilfe auf. Beim parallel veranstalteten Spielefest betreuen einige Vereinsmitglieder einen Stand, bei dem Blas- und Schlaginstrumente ausprobiert werden kön­nen.

 

 


3.10.                Präsentation des Jubiläumsbuches

 

Viele Ehrengäste finden sich bei der Präsentation unseres lange erwarteten Jubiläumsbuches ein. Das als Lesebuch und Nachschlagewerk konzipierte Buch streift die vergangenen 125 Jahre des Musikverein Lustenau. Vorstand Julia Hagen bedankt sich bei den verantwortlichen Personen Daniel Steinho­fer (Graniti), Hugo Eisele, EV Anton Vogelmann und Daniel Hämmerle (Dachi).

 

 

9.10.                Kilbi

 

Wir spielen zur Eröffnung der Luschnouar Kilbi und sind trotz Sonnenstrahlen froh, dass uns die Finger nicht gefrieren. Matthias Seewald hat zumindest für seine Füße vorgesorgt und präsentiert handgestrickte weiß-grün-blau-ge­streifte, wollene Socken zur Uniform. Wenn sich ein paar eifrige Strickerinnen finden würden, könnte ein entsprechender Unterausschuss diese Wintervari­ante für den gesamten Verein diskutieren.

 

 

22.10.              Viehzuchtausstellung

 

Es hat bereits Tradition, dass eine kleine Gruppe unseres Vereins bei der Vieh­zuchtausstellung der Viehzuchtgenossenschaft die Auswendigen zum besten gibt.

 

 

26.10.              Ehrung der Marktgemeinde Lustenau für Anton Vogelmann

 

Die Marktgemeinde Lustenau ehrt einige ihrer verdienstvollsten Bürger, darun­ter auch unseren Ehrenvorstand Anton Vogelmann. Gemeinsam mit dem Mu­sikverein Concordia, dessen Altkapellmeister Kurt Gmeiner ebenfalls geehrt wird, spielen wir vor dem Reichshofsaal abwechselnd Märsche für die ein­treffenden Festgäste. Zum Dank sind wir anschließend im Restaurant Rathaus zum Essen eingeladen, außer die Vorstände natürlich – die speisen mit den geladenen Gästen im Saal. Johannes Hämmerle (Söcki) entscheidet sich nach dem Studium der Speisekarte auch mit den Ehrengästen zu speisen – frei nach dem Motto: As ischt eh all übri!

 

 

6.11.                Gefallenenehrung

 

Wir gestalten den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul und da­nach die Ehrung der Gefallenen der beiden Weltkriege. Wie jedes Mal be­kommen viele Musikanten einen Schreck von den abgefeuerten Kanonen­schüssen. Zur Beruhigung dürfen wir hinterher noch ein bisschen für das bevor­stehende Herbstkonzert proben.

 

 


17.11.              Kundenkonzert für die Hypobank Lustenau

 

Wie schon einmal dürfen wir die Kunden der Hypobank mit unserem Herbst­konzertprogramm erfreuen. Es gelingt uns das Publikum mit unserer Musik zu gewinnen.

 

 

19.11.              Herbstkonzert

 

Kapellmeister Josef Eberle hat ein abwechslungsreiches Programm mit uns einstudiert und die Jugendmusik eröffnet wie gewöhnlich den Konzertabend mit jugendlichem Schwung.

 

Wir versuchen es mit „Pomp and Circumstance“, einem Klassiker von Edward Elgar. Dann folgt das Hauptwerk „Wind in the Willows“ von Johan de Meij, bei dem alle Register gefordert sind. Das Stück „Shirim“ rundet den ersten Teil ab.

 

Nach der Pause geht es mit „Curtain Up“ – einer modernen Ouvertüre von Alfred Reed weiter. Gefolgt von „Granada“ und „Benny Goodman Memo­ries“, bevor bei „Wedding Dance“ die Holzbläser zur Hochform auflaufen.

 

Mit den Zugaben verabschieden wir uns von unserem begeisterten Publikum.

 

 

27.11.              Gedächtnisgottesdienst

 

Wir gestalten die Vorabendmesse in der Kirche St. Peter und Paul und geden­ken der Verstorbenen dieses Jahres.

 

 

10.12.              Weihnachtsfeier

 

Zum ersten Mal veranstaltet der Musikverein Lustenau einen gemütlichen Hock in der Vorweihnachtszeit für seine Mitglieder und deren Partner.

 

 

20.12.              Diskussionsabend

 

Wir treffen uns um verschiedene Themen zu besprechen. Die Diskussionsrunde verläuft sehr effektiv und aufschlussreich – viele Mitglieder melden sich zu Wort.

 

 

24.12.              Weihnachtsblasen

 

Nach den Christmetten in den Pfarren Hasenfeld und St. Peter und Paul er­freuen diverse Blechbläserensembles die Kirchgänger mit Weihnachtsliedern.

 


Und da war noch ...

 

... Josef Eberle zu Nadine: „Stört dear große Ring nid bei schnealla Löuf?“ Worauf Nadine antwortet: „I ka mit odr ohne nid schneall schpiela.“

 

... „Jungmusikant“ Reinhard (Bösch), der beim Aufbau vom Jubiläumsfest mit Daniel Hämmerles (Dachi) LT im Musiheim etwas holen muss und sich nicht sicher ist, ob er das große Fahrzeug auch beherrscht. „Das geht dann schon“, meinen Martina Hagen und Eva Grellet, die mitfahren sollen. Sie werden aber etwas ruppig herumgeschüttelt. Reini meint: „Deör ischt abr scharf ingschtellt.“ Und Eva antwortet: „Probier amol d’Handbrämso löuösö!“

 

... Josef Eberle während einer Probe: „Ist heute Voll- oder Neumond oder so?“

Pamela Baric: „Nei, d’Lüt schpionnond immr!“

 

... nocheinmal Josef Eberle, der aufgeregt versucht zusammenzubringen, wer denn heute wieder alles fehlt – unentschuldigt oder nicht: „ ... und der Dings, wio hoaßt er? Er, der Dings, der all fählt? Dr Jens!“ (Weber)

 

... Sandra Schäfer und Tanja Schneider, die beim Seniorennachmittag des Jubiläumsfests die Bonkassa betreuen. Sie nützen ihren Arbeitseinsatz für eine ausgiebige Unterhaltung – auf gut deutsch zum „Schnädora“. Ein älterer Herr wartet geduldig und fragt: „Darf i reda?“

 

... Ivo Warenitsch, der beim Hypo-Konzert den obersten Hemdknopf nicht schließen kann. Als er sich fürs Konzert anzieht, steht ihm nur ein frisch gebügeltes Hemd seiner Gattin zur Verfügung. Sein eigenes hat Gaby (König-Warenitsch) zur Arbeit mitgenommen, da sie direkt von dort zum Auftritt kommt. Als Ivo sie beim anschließenden Einkehren fragt, ob sie vielleicht sein Hemd anhabe, fällt bei ihr endlich der Groschen: „A drom! Und i han mi di ganz Zit gwondorat worom di Erml so lang siond!“

 

... Josef Eberle zu den Fagöttinen: „Wänn ihr dio Schtell bim Konzert ned brin-gand, kann i mi arschüßo odr hänko. Ertrinko kann i nid, abr vor Bühne fallo und s’Gnack breacho ...“ Miriam Hagen unterbricht ihn: „Du kascht di ou einfach z’Touod schäma!“

 

... Michael Oss und Markus Grabher (Cooper), die beim Wälder Bezirksmusik-fest den MV Schwarzenberg verstärken. Als Mäki in Wäldertracht vom Vize-vorstand der Concordia Martin Fischer entdeckt wird, meint dieser: „Hey luog, die obr Musi heät amol a schüöni Uniform!“ Mäki murmelt verdrossen, dass das ausgerechnet ein „Rossschneägg“ sagen müsse. Beim anschließenden Fahneneinzug wird die Concordia als MV Lustenau vorgestellt – ma ischt widr quitt.

 

 

Wir Chronistinnen wünschen euch ein schönes, neues Vereinsjahr, von dem es hoffentlich wieder viel zu berichten geben wird.