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Jahreschronik 2009 Drucken E-Mail

Chronik des Musikverein Lustenau für das Jahr 2009   

 

Wir Chronistinnen vergessen vor lauter Stress wegen des frühen JHV-Termines die Anwesenheitsliste vorzubereiten. Gaby „verdünzelt“ sich während der Versammlung um ein leeres Blatt zu holen und Sandra kritzelt schnell die Nummern drauf. Das merkt eh niemand. Aber jetzt seht ihr mal wie ehrlich wir sind!

Erstmals wird die Funktion der Geschäftsführung in der Vereinsleitung ausge­schrieben – Angelika Grabher stellt sich dafür zur Verfügung und wird ge­wählt.

 

Vizebürgermeister Dr. Kurt Fischer und Kulturreferent Ernst Hagen loben uns für unsere Jugendarbeit und gratulieren uns noch einmal ausdrücklich zu unserer Leistung beim vergangenen Herbstkonzert.

 

Auch einige Ehrungen stehen dieses Jahr an:

 

10 Jahre aktives Mitglied: Ulrike Wölk, Mirjam Meier

15 Jahre Kassier: Franz Winter

20 Jahre aktives Mitglied: Günter Fitz, Daniel Hämmerle

25 Jahre aktives Mitglied: Werner Huber

30 Jahre aktives Mitglied: Ivo Warenitsch

 

Unser Vorstand Daniel Steinhofer erhält die Verdienstmedaille in Bronze des ÖBV.

 

Kirsten Steinhofer meldet sich als Obfrau des Gönnervereins zu Wort und si­chert uns weiterhin tatkräftige und finanzielle Unterstützung zu. Vielen Dank!

 

10.1.   New Orleans Blues Night

 

Der Abend mit Marc Stone und Christoph Waibel (alias Stompin Howie) hat sich mittlerweile schon zu einem jährlichen Fixpunkt entwickelt. 

 

6.2.     Greötli-Fäscht

 

Eine große Crew (Anita Eberle, Sandra Waibel, Theresa Fitz, Irina Grabher, Melanie Zünd und Johannes Hämmerle Schlagzeug) organisiert ein Greötli­fäscht für die Vereinsmitglieder, die dies ausgelassen zu schätzen wissen.

 

4.4.     Probensamstag

 

Dirigent Josef Eberle hätte natürlich gerne bis in die Abendstunden geprobt, wäre da nicht das 40er-Fest von Claus Karitnig auf dem Programm gestanden.

 

4.4.     Waltraud Ender

 

Wir verabschieden uns von unserem langjährigen treuen Gönnervereinsmit­glied Waltraud Ender.

 

13.4.   Osterfrühschoppen

 

Unser ehemaliges Mitglied Rudi Grabher (Kutzar) macht es so wie der verstor­bene Ehrenvorstand Robert Scheffknecht und setzt sich bereits um 9.00 Uhr in den Saal. Wehe, wenn das ein anderer gemacht hätte ...

 

Das schwungvolle Programm erfreut Jung und Alt. Allerdings müssen wir heuer zum ersten Mal auf die kunstvollen Lichtspiele des pensionierten Saalchefs Lo­thar Wiederin verzichten.

 

19.4.   Erstkommunion im Kirchdorf

 

Wir marschieren über die Winkelstraße, Staldenstraße, Holzstraße, Gutenberg­straße und Kaiser-Franz-Josef-Straße zur Volksschule Kirchdorf und holen die Erstkommunikanten ab. Nach einer Runde im Chrisis und ein paar Märschen bei der Agape geht es wieder zur Hauptschule Kirchdorf zurück.

 

26.4.   Erstkommunion im Hasenfeld

 

Wir geleiten die Erstkommunikanten zur Kirche. Anschließend werden wir von Pfarrer Anton Cobzariu auf eine Runde ins Cafe Diana eingeladen. Nach der Agape marschieren wir zum Ausgangspunkt zurück und probieren eine große Wende auf dem Parkplatz des „Engel Kung Fu“. Der Wirt ist so begeistert, dass er uns spontan auf einen Drink einlädt. Bei dieser Gelegenheit spielen wir ei­nem eintreffenden 70-Jahr-Geburtstagskind noch ein Ständchen.

 

1.5.     Maiweckruf

 

Das Frühstück im Probelokal spendiert Fahnenpate Kurt Grabher. Danach geht es mit Verspätung los, weil Claus Grabher verschlafen hat und vom Weckdienst erst organisiert werden muss. An Granitis Uniform fehlt ein Knopf – dabei hat er uns ein paar Tage zuvor in einer eindringlichen Email noch eine ordentliche Adjustierung ans Herz gelegt!

 

Wir marschieren vom Vereinsheim in die Reichshofstraße, Schützengarten­straße, Reichenaustraße, Eigenheim, Neubaustraße, Wiesenrainstraße, Rei­chenaustraße, St. Antonius-Straße, Philipp-Krapf-Straße, Flurstraße, Bün­genstraße, Flurstraße, Pestalozziweg, Hasenfeldstraße, Negrellistraße, Alp­straße, Tavernhofstraße, Jahnstraße, Kirchstraße, Pontenstraße, Schmiedgasse, Maria-Theresien-Straße, Rosenlächerstraße und die Staldenstraße – das sind genau 7.741,91 m.

 

Zuerst werden wir von der Nachbarsgemeinschaft im Eigenheim verwöhnt. Vor lauter „U-näglar“ hätten wir am liebsten die Finger in den Kaffee ge­taucht. Außer Werni (Werner Huber) – er vertritt den Standpunkt: „Kaffee vrdirbt do Runsch.“ Bei Timo Kathrein (Dorfbeck) bekommen wir frische Bä­ckereispezialitäten. Hier wird das zarte rosa Dirndl von Marketenderin Andrea Latzer (Freundin von Stefan Dachi Hämmerle)bewundert, welches sie extra für diesen Anlass von Bocks Resi ausgeliehen hat. Aber auch unsere zweite Be­gleitdame Nathalie Winder (Freundin von Mathias Holzer)trägt ein schönes Festtagsdirndl.

 

Danach laben wir uns bei Ehrenmitglied Hans Fitz. Eine kurze Trinkpause ma­chen wir noch bei Theresia Jussel (Bocks), bevor wir schließlich bei unserem Ehrenringträger Werner Hämmerle (Küblar, Konsum-Werner) zur Abschlusssta­tion kommen und zu wunderbaren Schnitzeln im wunderbaren Garten mit dem wunderbaren Fäschtarstadel eingeladen sind.
 

2.5.     Gottesdienstgestaltung Kirche Hasenfeld

 

Ein Ensemble umrahmt den Gottesdienst aus Anlass des Besuches von Diöze­sanbischof Dr. Elmar Fischer.

 

15.5.   Mai-Andacht beim Feldkreuz

 

Wir erfüllen unsere Ehrenpflicht als Vereinsmitglied des Verschönerungsvereins und schicken eine Auswahl unserer schönsten Musikanten zur Mai-Andacht beim restaurierten Feldkreuz.

 

17.5.   Landesjugendwettbewerb

 

Unsere Jugendmusik erreicht beim Landesjugendwettbewerb in Götzis unter der Leitung von Josef Eberle in der Stufe CJ mit 85,0 Punkten den 4. Platz und das obwohl WIR es mit den Altersgrenzen ganz genau nehmen.

 

21. – 23.5.     Musifäscht

 

Ohne Übertreibung ist das diesjährige Musifäscht in wirtschaftlicher und ka­meradschaftlicher Hinsicht das beste, das wir je hatten. Erstens haben wir ex­tremes Wetterglück und zweitens extrem viel Geduld. Beim Aufbau der Bühne füllen wir quasi mit einem Strohhalm 4000 Liter Wasser in Tanks – und brauchen dafür Stunden. Doch der Wasserwerkchef lässt nicht mit sich reden und uns das Wasser aus einem Hydranten abzweigen. Die Feuerwehr meint dann, wir sollen uns das nächste Mal gleich an sie wenden.

 

Am Donnerstag findet zunächst ein Gottesdienst in der Kirche zum Guten Hir­ten statt, bei welchem der rumänische Weihbischof Aurel Perca die neue Fahne der Hofstalder Funkenzunft weiht. Bei der anschließenden Prozession, die von uns mitgestaltet wird, nehmen zahlreiche Fahnenabordnungen teil. Die Hofstalder Funkenzunft feiert bis in den späten Nachmittag hinein. Auch der blaue Gemeinderat Ernst Hagen spendiert nach langem Frühschoppen der Funkenzunft noch eine Runde. Beim Servieren ist aber der Weg so un­eben, dass er einen Teil des Inhalts verliert. Nach der Kollision mit einem Son­nenschirm gibt es für die Fönklar endgültig nur noch eine halbe Runde.

 

Am Freitag Abend spielen wieder die Tequila Sharks, welche die Stimmung derart aufheizen, dass Vorstand Daniel Steinhofer glatt noch die Polizei rufen muss, bevor die Situation im Park vor dem Festplatz zu eskalieren droht. Die anderen Gäste vergnügen sich währenddessen in der Schulbar bei Sommer­drinks.

 

Am Samstag ist Tag der Blasmusik. Ab 16.00 Uhr findet der bewährte Instru­mentenspielplatz statt, und auch unsere Jugendmusik absolviert einen Auftritt. Am Abend spielen dann der Musikverein Buch und die Bürgermusik Höchst auf. Die zu später Stunde aufkommenden Hahnenkämpfe zwischen den jun­gen Burschen der beiden Musikvereine werden von Wolfgang Naier gekonnt durch ein Ablenkungsmanöver mit der Kehrmaschine beruhigt. Er fährt ihnen kurzerhand damit über die Füße.

 

Vizevorstand Markus Grabher zieht während des Festbetriebes in der Volks­schule Hasenfeld ein und übernimmt einen Großteil der Tag- und Nachtwa­chen. Dass Walter Schwärzler (Buko) – natürlich mit dem Vorstand abgespro­chen – einige Sonnenschirme in sein Auto einlädt, merkt er dann aber doch nicht.

 

Der Abbau des Festes macht diesmal fast schon Spaß, weil sehr viele Ver­einsmitglieder und externe Helfer tatkräftig mithelfen. Auch der Steinboden in der Volksschule erstrahlt in neuem Glanz, auf dass er ein paar Wochen später nahezu staubfrei weggeschrämmt werden kann.

11.6.   Fronleichnamsprozession

 

Nachdem Fähnrich Hugo Eisele ausfällt, übernimmt Vorstand Daniel Steinho­fer höchstpersönlich die Vereinsfahne. Die Prozession findet aufgrund einer kurzen Regenpause, die den Verantwortlichen als Maßstab gilt, statt. Zum an­haltenden Regen kommen noch Sturmböen dazu, bei denen der ansonsten gut gebaute Vorstand nur durch energisches Eingreifen der ihn begleitenden Fahnenabordnung vor dem Umkippen bewahrt werden kann.

 

14.6.   120 Jahre Musikverein Harmonie Altach

 

Bei strahlendem Sonnenschein brechen wir nach Altach auf und nehmen dort am Umzug teil. Festführer ist niemand geringerer als der Nationalratsab­geordnete und ÖVP-Clubobmann Karlheinz Kopf. Dieser muss aber das Fest frühzeitig verlassen, weil er am Abend noch in der Diskussionssendung „Im Zentrum“ auftritt. Er ist so großzügig, dass wir auch mit größten Anstrengungen alle Bons zu veressen und zu vertrinken scheitern, wobei sich vor allem bei letz­terem einige sehr bemühen.

 

19.6.   Sommer am Platz

 

Der Titel „Regen am Platz“ wäre treffender gewesen. Unter Vizekapellmeister Claus Karitnig spielen wir unser Sommerprogramm durch und erfreuen ca. 34 treue Freunde.

 

20. – 21.6.     Konzertreise nach Wehr

 

Wir pflegen die seit vielen Jahren bestehende Freundschaft mit der Stadtmu­sik Wehr, die ihr 150-jähriges Bestehen feiern kann. Nach einem herzlichen Empfang mit Sekt und Brezeln im sehr aufwändig dekorierten Festzelt bezie­hen die jüngeren Mitglieder und Hellar (Helmut Holzer) ihre Massenunterkunft in der Turnhalle. Die gesetzteren Jahrgänge (außer Hellar) beziehen ihre Zim­mer im Landgasthof „Erdmannshöhle“ in der Nachbargemeinde Hasel.

 

Am Nachmittag werden wir von zwei Fremdenführerinnen der Stadtmusik Wehr in die Erdmannshöhle – eine der größten Tropfsteinhöhlen – gebracht. Die Musikanten legen dabei größten Wert darauf, dass wir von Wehr nach Hasel wandern müssen. Quasi als Revanche für die Bergtour in die Rappen­lochschlucht, die Markus Grabher und Jens Weber mit ihnen letztes Jahr ge­macht haben.

 

Abends geben wir ein Konzert im Festzelt. Wir heizen dem Publikum mit Rasen­show und Auswendigen ein. Anschließend geht die Party los: Zu den Klängen des „Schwarzwald Quintetts“, welches erstaunlicherweise aus sechs Musikern besteht, tanzen Jung und Alt ausgelassen auf der Bühne.

 

Ausgesprochen gut muss es unserem sonst so soliden Kassier Franz Winter ge­fallen haben, denn Josef Eberle braucht ihn nicht einmal zu überreden, den bereits startklaren Bus wieder zu verlassen und im Zelt weiterzufeiern. Schuld sind nach Aussage von Franz die vielen narrischen Weiber beim Musikverein.

 

Auf dem Weg ins Festzelt fragt ein Passant: „Wo kommt ihr her?“ und Julia Konzett antwortet kurz und bündig: „Vom Bus!“. Ähnlich auch die Auskunft von Marco Hollenstein auf die Frage, wie wir eigentlich nach Wehr kommen – „Mit döm Bus!“. Man fragt sich, was die Wehrer über unsere Herkunft denken – vielleicht fahrende Musikanten?

 

Sandra Schäfer teilt Werni (Huber) und Graniti (Daniel Steinhofer) mit, dass sie eventuell dann noch einmal auf deren Schuhputzzeug zurückgreifen werde. Dies quittieren die beiden Familienväter mit der lapidaren Aussage, sie solle nur kommen, wenn sie gebürstet werden wolle. Am nächsten Morgen nimmt Werni den Mund nicht mehr so voll – er verzichtet sogar auf das Frühstück.

 

Auch aus dem Massenlager Turnhalle wird von „Alkoholleichen“ berichtet. Hellar (Helmut Holzer) war zwar da, man weiß aber nicht genau, ob er auf die Kiddies oder sie auf ihn hätten aufpassen sollen. A propos „aufpassen“: Wie­der andere kommen gar nicht zum Trinken, weil sie so mit Küssen beschäftigt sind (z. B. Fiona Hämmerle).

 

Am nächsten Morgen besuchen wir den Frühschoppen im Festzelt und ma­chen uns dann für den Umzug bereit. Nach getaner Arbeit bedanken wir uns bei der Stadtmusik Wehr für die Gastfreundschaft und verabschieden uns. Um 17.00 Uhr treten wir geschafft die Heimreise an.

 

28.6.   Patrozinium und 20 Jahre Rosenkranzkapelle

 

Eine kleine Besetzung umrahmt den mit drei Pfarrern großzügig besetzten Got­tesdienst im Ochsenvorach. In der Predigt wird darum gebeten für die Priester zu beten – wir glaubten immer es wäre umgekehrt.

 

3.7.     Hochzeit Barbara und Daniel Steinhofer

 

Frühmorgens wird die Vorstandsgattin von einem Störtrupp aus den Federn geholt. Tiefschwarze Regenwolken ziehen auf, und der Bräutigam macht sich Sorgen, ob es ihm wohl die ganze Hochzeit verregnet. Darauf Werni (Werner Huber): „Ma hürotat ou nö, wänn Sandarfäscht ischt!“ Im Verlauf des Tages klart das Wetter auf, sodass der Kutschenfahrt ins Eheglück nichts mehr im Wege steht.

 

Wir gratulieren unserem Vorstand und seiner Gattin nach der Hochzeitsmesse mit flotten Märschen. Franz Winter und Josef Eberle diskutieren noch zehn Mi­nuten vor Beginn der Hochzeitsfeier herum, wer eigentlich die Noten für die Messgestaltung hätte holen sollen. Der sonst als gemütlicher Autofahrer be­kannte Franz sorgt dafür, dass der Gottesdienst pünktlich beginnen kann.

 

5.7.     Patrozinium St. Peter und Paul

 

Wie immer herrscht bestes Wetter beim Fest in Pfarrars Hoschtat. Da die Bar beim Sandarfäscht am Vortag vermutlich länger offen hatte, schlafen ein paar junge Musikanten zur Sicherheit einmal richtig aus und werden erst am Nachmittag im Parki gesichtet.

 

Unser Jungschlagzeuger Amir Moosbrugger ist die Hitze beim Patrozinium noch nicht gewohnt und bekommt weiche Knie. Baum fällt. Während sich die Musikanten über den Krach da hinten wundern, eilt Markus Grabher seinem Registerkollegen zu Hilfe.

 

12.7.   Hütteneinweihung Alpe Ries

 

Beim Gottesdienst wird die kleine Besetzung „geweihräuchert“. Nach dem Spielen packen Nadja und Wolfi Naier die Kirchennoten ein. Etliche Monate später, nachdem Vorstand Daniel Steinhofer das Vereinsheim, sämtliche Au­tos und seine Wohnung dreimal auf den Kopf gestellt und bei Notenarchivar Franz Winter kleinlaut angekündigt hat, die Noten auf eigene Kosten zu erset­zen, findet sie Nadja in ihrer Posaunentasche wieder. Sie muss beim Üben wohl immer so konzentriert gewesen sein, dass ihr das nie aufgefallen ist.

 

18.7.   Ständchen Hochzeit Outback

 

Ein Störtrupp bringt einem in Blasmusikkreisen völlig unbekannten Brautpaar ein Ständchen im Outback dar.

 

14.8.   Beerdigung EM Komm.-Rat Kurt Bösch

 

Trotz Sommerpause findet sich eine repräsentative Besetzung, um unseren großen Gönner Kurt Bösch auf seinem letzten Weg zu begleiten.

 

17.8.   Ständchen für Landeshauptmann Herbert Sausgruber

 

Unser Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber macht Station in Lustenau und wird von uns musikalisch begrüßt. Da unser Dirigent Josef Eberle ein Ver­fechter davon ist, dass die Märsche traditionell etwas langsamer gespielt werden, darf auch unser Häuptling „Sausewind“ eeeiiineeen Maaarsch diiiriii­giiiiereen.

 

5.9.     Beerdigung Laurenz Huber

 

Eine kleine Gruppe umrahmt die Trauerfeier für den Vater unseres Saxophonis­ten Werner Huber.

 

6.9.     End Of Summer

 

Auf Einladung der Wirte am Blauen Platz spielen wir einen Frühschoppen. Amir wird von seinen Kollegen vorsorglich mit den von der Bühne hängenden Si­cherheitsspanngurten befestigt.

 

7. – 11.9.        Jugendlager

 

Die Jugendmusik probt im Ferienheim Oberbildstein unter der Aufsicht von Josef Eberle, Martina Hagen und Ivo Warenitsch. Die Jungmusikanten verbringen eine tolle Woche. Beim Abschlusskonzert am 17.9. im Vereinsheim beweisen sie, was sie gelernt haben. Judith Hämmerle (Küblar) und ihre wechselnden Helfer sorgen für das kulinarische Wohl der Truppe. Der Fest­bummel im Rahmen des Discoabends findet nur bescheidenen Anklang.

 

19.9.   Hochzeit Mirjam und Manuel Meier

 

Wir gratulieren dem Hochzeitspaar mit einem Ständchen nach der Hoch­zeitsmesse. Für Dirigent Josef Eberle eröffnet sich eine neue Situation, da während des Spielens die Mütter ständig ihren mitgebrachten Sprösslingen nachlaufen müssen.

 

27.9.   Stundenlauf der Lebenshilfe Lustenau

 

Beim gut besuchten Stundenlauf der Lebenshilfe stellt sich der Musikverein Lus­tenau wieder in den Dienst der guten Sache und unterhält mit einer kleinen Besetzung die Gäste am Kirchplatz.

 

11.10. Kilbi

 

Traditionsgemäß eröffnen wir die Kilbi mit einem Frühschoppen. Damit die Mu­sikanten kein schlechtes Gewissen haben müssen oder damit er es besser aushält, wird dem Dirigenten Josef Eberle gleich nach dem Fassanstich ein Glas Bernecker Wein gebracht.

 

17.10. Ausstellung der Viehzuchtgenossenschaft

 

Bei strömendem Regen unterhält unser Störtrupp die Gäste im Festzelt und wird dafür von Gebhard Hagen (Mänglars) großzügig verwöhnt.

 

6.11.   Massageaktion

 

Nach dem Motto „Kneten für Geld“ bietet Annemarie Hötzer (lumalu) ihre Massagedienste im Vereinsheim an. Den dabei eingenommenen Betrag spendiert sie zur Gänze dem Musikverein.

 

8.11.   Gefallenenehrung

 

Zuerst spielen wir im Gottesdienst und danach beim Kriegerdenkmal. Wie üb­lich werden einige von den Böllerschüssen sehr erschreckt. Zur Beruhigung fin­det anschließend ein gemeinsames Chill-Out im Vereinsheim unter der Lei­tung von Josef Eberle mit der Musik der Venus statt.

 

12.11. Laternenfest Kindergarten Rheindorf

 

Eine kleine kinderfreundliche Gruppe spielt beim Laternenfest im Rheindorfer Kindi auf.

 

14.11. Ständchen 80 Jahre EM Hermann Vetter

 

Unser Ehrenmitglied Hermann Vetter (Göuslar) feiert seinen 80. Geburtstag. Deshalb machen wir uns nach dem Probennachmittag auf den Weg zu ihm. Weil die geladenen Gäste mit dem Bus weiterreisen, werden uns die Ge­tränke zum Austrinken überlassen. Wir sollen halt die Kerzen löschen, wenn wir gehen. 

 

19./21.11.     Herbstkonzert

 

Erstmals in der Vereinsgeschichte wird unser Verein für ein Kundenkonzert en­gagiert. Die Hypo Lustenau beschenkt ihre Kunden und Geschäftspartner mit Musik von uns. Für uns ist dies eine tolle Möglichkeit, neue Publikumsschichten zu erschließen. Die Premiere geht am Donnerstag, den 19.11. im Reichshofsaal gut über die Bühne.

 

Am Samstagabend sind wir dann unser eigener Veranstalter und begrüßen unser Stammpublikum. Insgesamt hören über 700 Zuhörerinnen und Zuhörer unser Herbstkonzert.

 

Obwohl das Programm mit drei Sätzen aus Gustav Holsts „Planeten“ (Mars, Venus, Jupiter) wirklich sehr an unsere Grenzen geht, machen wir unsere Sa­che gut und gestalten einen anspruchsvollen Konzertabend.

 

Zum gemeinsamen Nachfest trifft man sich im Probelokal, wo Judith Häm­merle (Küblars) und Anita Eberle Speis und Trank organisiert haben. Melly Zünd unterhält uns und unsere Freunde mit ihrer Band „Patchwork“.

 

28.11. Gedächtnisgottesdienst

 

Wie immer treffen wir uns in der Kirche St. Peter und Paul, wo wir den Ge­dächtnisgottesdienst für unsere verstorbenen Mitglieder und Ehrenmitglieder gestalten.

 

1.12.   Adventfeier des Lustenauer Seniorenbundes

 

Ein Vereinsensemble, bestehend aus Julia Konzett, Franz Winter, Anton Vo­gelmann und Daniel Steinhofer, spielt neben den obligaten Weihnachtslie­dern Hits wie „Polka aus Linz“, „Walzer aus dem Mühlviertel“ und den allseits bekannten „Friseur-Walzer“.

 

11.12. Eröffnung Krippenausstellung

 

Bei der Eröffnung der diesjährigen Krippenausstellung im Pfarrsaal Hasenfeld spielt ein Blechbläserensemble unseres Vereins auf. Anschließend eilen die Musikanten ans andere Ende von Lustenau, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma Häusle auf deren Weihnachtsfeier ein paar musikali­sche Grüße zu überbringen.

 

13.12. Weihnachtskonzert der Trachtengruppe Lustenau

 

Julia Konzett, Franz Winter, Claus Grabher, Judith Hämmerle (geb. Fitz) und Daniel Steinhofer wirken beim Konzert der Trachtengruppe mit. Beim an­schließenden Umtrunk auf dem Kirchplatz der Erlöserkirche erfriert unser En­semble beinahe.

 

24.12. Weihnachtsblasen

 

Nach den Christmetten in den Pfarren Hasenfeld und St. Peter und Paul er­freuen diverse Blechbläserensembles die Kirchgänger mit weihnachtlichen Weisen.

 

Und da war noch ...

 

... Hauswartin Sofie (Heidegger), die sich in äußerst gerührter Weise für das Bäumlein, das ihr von den Vereinsmitgliedern zum 70. Geburtstag überreicht wurde, bedankt. Dabei meint sie vor allem die netten Blüten in Form von Euro­scheinen. Helmut Holzer gibt ihr den wertvollen Tipp, sie solle das Bäumlein ordentlich düngen.

 

... Pamela Baric mit dem neuen Begriff DAS Früh-Shoppen – Ob er als Gegen­stück zum Abendverkauf gedacht ist?

 

... Dachi Stefan (Hämmerle) nach der 1. Hauptprobe fürs Herbstkonzert: „Du Josef – wegen der Gage fürs Herbstkonzert?“ Worauf Josef erstaunt erwidert: „Du bist doch keine Aushilfe!“ Stefan: „Jo, soviel wi i ufö Proba gsin bion – scho!“

 

... Dachi Daniel (Hämmerle), der mit seiner Freundin Martina Hagen auf der Berufsinformationsmesse eine Auskunft einholen will. Der hilfsbereite Herr hinter dem Schalter fragt, ob es sich bei seiner Begleitung um die Tochter handle.

 

... Franz Winter, der seiner Frau Gerti mit dem vielen Üben manchmal gehörig auf den Geist geht. Einmal geht sie sogar spazieren, um nicht ständig sein Ge­tute hören zu müssen. Aber als sie wiederkommt, kann sie es kaum fassen: Er übt immer noch! Nehmt euch ein Beispiel!!

 

... Mäki (Markus Grabher, Cooper), der als passionierter Barbecue-Man den österlichen Braten für seine Familie im Grill hinter dem Haus zubereitet. Blöd, dass er zum Osterbock-Trinken im Pub verabredet ist. Gut, dass das Funkther­mometer genau bis ins Pub reicht.

 

Wir bedanken uns bei unseren Heinzelmännchen Mäki und Graniti, die für uns immer wieder die besten Geschichten sammeln und aufschreiben, damit sie nicht verloren gehen und möchten an dieser Stelle betonen, dass auch alle anderen sich aktiv an der Chronik beteiligen können – sei es als Fettnäpfchen­treter oder Weitererzähler. Wir wünschen euch ein schönes, neues Vereinsjahr. Alles Liebe

 

eure Chronistinnen

 

Wir gratulieren unseren Vereinsmitgliedern, die Nachwuchs bekommen ha­ben zu ihren Kindern:

 

Marie (Petra und Johannes Rossmanith)

Pia (Judith und Harald Hämmerle)

Rania (Amina und Josef Moosbrugger)

Martina Aline (Daniela Hagen und Christian Bodé)