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50 Jahre Ehrenvorstand Anton Vogelmann Drucken E-Mail

Laudatio

Ehrenvorstand Anton Vogelmann

50 Jahre aktiver Musiker

Ehrungsabend, am 23.01.2010

 

Geschätzte Festgäste!

Lieber Toni, liebe Marianne!

Liebe Freunde und Verwandte von Toni Vogelmann!

 

Ein besonderes Jubiläum kann heute unser Ehrenvorstand feiern. Er kann auf 50 Jahre aktive Tätigkeit als Musiker zurückblicken.

 

Wenn man - so wie es heute vielfach üblich ist - im Internet nach Anton Vogelmann "googelt", so findet man einen Anton Vogelmann, der Seismologe an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ist. Man findet auch einen Anton Vogelmann, der in den 60er-Jahren als Regisseur eines Laientheaters in Deutschland tätig war. Und man denkt sich: Ja, das könnte schon stimmen, dass er das auch noch gemacht hat.

 

Anton Vogelmann wurde am 18. Juli 1941 als achtes von zehn Kindern geboren. Er besuchte nach der Volksschule in Kennelbach das Gymnasium Bregenz - Gallusstraße. Ab der dritten Klasse übersiedelte er ins Internat Fidelisheim und absolvierte das humanistische Gymnasium in Feldkirch, wo er 1959 maturierte. Anschließend rückte er beim Militär als Einjährig-Freiwilliger ein und rüstete schließlich als Wachtmeister der Reserve bzw. Offiziersanwärter ab. Beruflich nahm er zunächst eine Stelle beim Amt der Vorarlberger Landesregierung an. Danach war er bei der Firma Gebrüder Weiß und in der Buchhandlung Lingenhöle in Bregenz tätig. Anschließend war er Verbandssekretär des Vorarlberger Schiverbandes. Bei der Firma Zumtobel Leuchten arbeitete er in weiterer Folge als Disponent in der Verkaufsdisposition, war dann für die Lagerbewirtschaftung zuständig und erledigte auch statistische Aufgaben in diesem Bereich. Nach 20 Jahren in diesem Beruf wurde er zum Leiter des Altersheimes Hasenfeld bestellt, welches er bis zur Pensionierung verwaltete. Daneben war vermutlich der ganze Verein bei ihm in Versicherungsfragen gut aufgehoben.

 

Musikalisch startete er im Jahre 1960 beim Musikverein Kennelbach, wo er zunächst nach ein paar Stunden Unterricht durch den damaligen Kapellmeister Dominik Stefani 3. Trompete spielte. Danach wechselte er auch auf Waldhorn und Ventilposaune, bis er dann schlussendlich auf dem Tenorhorn landete. Doch auch später bewies er noch Flexibilität, als er um 1998 herum noch Tuba lernte. Im Hinblick auf die heutige Größe des Tenorhorn-Registers müssen wir aber froh sein, dass er weiterhin Tenorhorn gespielt hat. Seine musikalische Laufbahn hätte aber beinahe ein jähes Ende gefunden, als er nach einer Störtruppausrückung feststellen musste, dass er kaum noch spielen kann. Selbstzweifel erfüllten ihn, bis schließlich Toni Huber das Instrument probierte und herausfand, dass irgendetwas im Instrument eingeklemmt war: Es war dies ein Knoblauch, den ihm Heinz Hämmerle ins Tenorhorn geworfen hatte: Fortan nannte Heinz in "Knobelmann".

 

Quasi vom ersten Tag an war er auch als Vereinsfunktionär tätig. So bekleidete er beim Musikverein Kennelbach die Ämter des Schriftführers und des Chronisten. Nachdem er 1968 seine Marianne heiratete und schließlich seinen Wohnsitz nach Lustenau verlegte, wechselte er auch zum Musikverein Lustenau. Nachdem der Wechsel 1971 vollzogen war, wurde er auf der 25. Jahreshauptversammlung am 05. Januar 1972 als ordentliches Mitglied aufgenommen und im gleichen Atemzug als Nachfolger von Josef Hammerschmid zum Schriftführer gewählt. Noch im gleichen Jahr übernahm er auch das Amt des Protokollführers für das Landesmusikfest 1972 in Lustenau (16.-19.06.1972).

 

Auf der 2. Sitzung der Vereinsleitung am 06. Dezember 1972 - man beachte: 2. Sitzung im Dezember - teilt Vorstand Walter Hagen mit, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Kandidatur als Vorstand bereit sei. Es ergibt sich eine lange Debatte, an deren Ende sich der Ausschuss schließlich darauf einigt, den bisherigen Schriftführer Toni Vogelmann zu nominieren.

 

Auf der 26. Jahreshauptversammlung am 05. Januar 1973 gibt Vorstand Walter Hagen schließlich auch dem Verein bekannt, dass er nicht mehr als Vorstand kandidiere. Die Neuwahl des Ausschusses mit Toni Vogelmann - als erster auch als Musiker im Verein aktiver Vorstand - an der Spitze geht reibungslos vor sich und es werden durchwegs einstimmig folgende Funktionäre, die sich heute wie das "Who is Who" des Vereines lesen lassen, gewählt:

Vorstand Anton Vogelmann

Vizevorstand Hermann Grabher

Schriftführer Hans Fitz

Kassier Karl Keck

Beiräte:

EV Robert Scheffknecht

Kurt Gasser

Alfred Sperger

Ernst David

Organisator Hans Scheffknecht

Archivar Hans König

Materialverwalter Werner Schlachter

Chronist Walter Grabher

 

Die 1. Vereinsausschusssitzung findet am 01. Februar 1973 im Cafe Meindl, „Blauer Salon“ statt. Nach einer kurzen, informativen Aussprache findet ein gemütliches Beisammensein statt, wozu auch wörtlich "die Frauen bzw. Bräute (Freundinnen) der Ausschussmitglieder" herzlich eingeladen sind.

 

Aus dem Protokoll dieser Sitzung geht hervor, dass der Vorstand zu dieser Zeit auch die Jugendkapelle leitet, nachdem der damalige Jugendkapellmeister Heinz Hämmerle schon bei der Jahreshauptversammlung aus privaten Gründen ausgefallen ist.

 

In seinem ersten Bericht als Vorstand auf der 27. JHV am 04. Januar 1974 führt Toni Vogelmann wörtlich aus: „Als vor einem Jahr die 26. JHV meine Person zum Vorstand des MVL gewählt hat, konnte ich ein Schlottern in den Knien nur schwer verbergen. Nicht etwa, weil ich mich vor irgendetwas fürchtete, sondern weil ich nicht wusste, ob ich mich vor irgendjemandem oder vielleicht vor vielen fürchten müsste. Als „Zuagraster“ weiß ich die Fürsorge des Vereinsausschusses besonders zu schätzen. Wie leicht würde man in Unkenntnis der besonderen Gegebenheiten, wie sie in Lustenau nun mal Tatsache sind, über das Ziel hinausschießen. Aber auch die gesprächsweise Kontaktnahme mit vielen unserer Ehrenmitglieder und Freunde – meist unter "schlosserscher" Obhut – ließ nie in mir das Gefühl aufkommen, dass ich eventuell nicht oder nur geduldet bin." In seinem Bericht weist er auch darauf hin, dass ein Musikant bei guter Gesundheit und vor allem gutem Willen bis zu einem Alter von 55 Jahren aktiv sein kann - diese Vorgabe hat er schließlich vorbildlich erfüllt und meisterhaft übertroffen. Er weist aber schon damals darauf hin, dass auf der Seite des Nachwuchses zu sparen bzw. nichts zu tun, über kurz oder lang seine Folgen zeitigen würde. Er legt seinen Schwerpunkt auf die Pflege der Kameradschaft, denn - ich zitiere wieder - "Humor und Unterhaltung sollen einen notwendigen Ausgleich zu geistig anstrengender Probenarbeit sein".

 

Die Anfänge seiner Vorstandschaft sind noch von profanen Problemen gekennzeichnet. 1974 überlegt man sich etwa die Anschaffung eines Telefons im Vereinsheim. 1975 wird Toni Vogelmann auch Obmann eines Unterausschusses, der sich mit der Erneuerung der Statuten befasst. 1978 richtet der Musikverein Lustenau das Bezirksmusikfest (01.-02.07.1978) aus. Im Festausschuss fungiert Toni Vogelmann als Festobmann-Stellvertreter und als Mitglied des Programmausschusses. Am 25. Oktober 1978 wird Toni als Beirat in die Bezirksleitung des Vorarlberger Blasmusikverbandes im Bezirk Dornbirn gewählt - ein Amt, das er bis 1990 innehat.

 

Schon auf der 32. JHV am 05. Januar 1979 meint EV Robert Scheffknecht, dass Toni Vogelmann nun schon seit 1973 Vorstand sei, was einen Rekord nach dem Kriege darstelle. Bereits 1980 meint Ehrenvorstand Scheffknecht, dass es Toni Vogelmann in vorbildlicher Weise gelungen sei, seinen Beruf, die Vorstandschaft und aktive Musikertätigkeit unter einen Hut zu bringen. Sein Organisationstalent, sein guter Humor und seine Jugendarbeit sprächen für ihn.

 

Bei der Neuuniformierung 1981, bei der Toni auch im Uniformierungsausschuss mitwirkt, wird am 13. und 14. Juni 1981 ein Fest veranstaltet, das in der Größenordnung mit einem Bezirksmusikfest mithalten kann. Toni Vogelmann übernimmt hier die Funktion des Festobmannes.

 

Die nächste große Herausforderung findet er im Musikfest am 07./08.06.1986 aus Anlass des 100jährigen Bestehens unseres Vereines. Es ist zwar aufgrund einer Terminkollision kein Bezirksmusikfest, steht dem aber um nichts nach. Auch hier erfüllt er die Funktion des Festobmannes. Dass so ein großes Fest auch eingefleischten Funktionären an die Nieren geht, beweist der Umstand, dass im Dezember desselben Jahres etliche Mitglieder der Vereinsleitung ihre Funktionen niederlegen. Toni Vogelmann, der sein Amt auch gerne abgegeben hätte, macht aufgrund dessen weiter. Im selben Jahr (am 30.03.1986) kann er auch das Silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Tätigkeit des Vorarlberger Blasmusikverbandes entgegen nehmen.

 

Er findet wieder neuen Elan und beginnt im Jahre 1989 die legendäre Reihe der Sommerfeste im Hasenfeld.

 

1990 wird er von der Bezirksversammlung des Blasmusikbezirkes Dornbirn als Nachfolger des legendären Bezirksobmannes und stv. Landesobmannes Wolfgang Spiegel zum Bezirksobmann gewählt. Ein Amt, das er bis 1994 ausübt.

 

Mitte der 90er Jahre gibt Toni bekannt, dass er mittelfristig aufhören möchte und es daher unbedingt erforderlich ist, einen Nachfolger aufzubauen. Dies scheitert aber vorerst an geeigneten Kandidaten.

 

Im Jahre 1993 (09.01.1993) wird ihm aufgrund seiner großen Verdienste um den Musikverein Lustenau, insbesondere in den bis dahin 20 Jahren seiner Vorstandschaft unter großem Beifall die Ehrenmitgliedschaft des Vereins zuerkannt.

 

1996 findet wieder eine Uniformierung statt, die zwar federführend noch einmal von Ehrenvorstand Robert Scheffknecht durchgeführt wird, an dessen Seite als Vizeobmann des entsprechenden Ausschusses aber auch wieder Toni Vogelmann mitarbeitet.

 

Zum 25jährigen Jubiläum als Vorstand wird Toni Vogelmann auf dem Herbstkonzert am 28. November 1998 mit dem Verdienstzeichen in Silber des Österreichischen Blasmusikverbandes ausgezeichnet. Am 25. November 2000 kann Toni Vogelmann sein 40jähriges Jubiläum als Musiker feiern und wird mit dem Goldenen Ehrenzeichen des VBV für 40 Jahre aktive Tätigkeit ausgezeichnet.

 

Auf dem Herbstkonzert 2002 wird Toni Vogelmann für seine 30jährige Vorstandschaft mit der höchsten Auszeichnung des Vereines, dem Ehrenring, ausgezeichnet. Kurz davor wird er am 26. Oktober 2002 von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber am "Ehrenamtstag" im Rahmen eines Festaktes in Nenzing geehrt.

 

In den Jahren 2003/2004 wird unter seiner Vorstandschaft noch der Vereinsheimumbau in Angriff genommen und großteils fertig gestellt. Toni Vogelmann wirkt dabei nicht nur aktiv im Bauausschuss mit, sondern ist mit 145 Stunden auch einer der Spitzenreiter bei den Eigenleistungen.

 

Am 10. Januar 2004 übergibt er schließlich die Vorstandschaft an mich (Daniel Steinhofer), wird aber zugleich zum Vizevorstand gewählt. Auf derselben Versammlung wird Toni Vogelmann unter Standing Ovations zum Ehrenvorstand des Musikverein Lustenau ernannt.

 

Da die Vereinsleitung großen Wert auf den reichen Erfahrungsschatz und die Ratschläge von Toni Vogelmann legt, wirkt er seit 2005 als Beirat ohne Ressort. Er kann also heute auch auf 50 Jahre Funktionär zurückblicken.

 

Aufgrund seiner großartigen Verdienste um das Blasmusikwesen wird Toni Vogelmann am 15. September 2007 im Rahmen der Fahnenweihe von Landesobmann Wolfram Baldauf mit dem Verdienstkreuz in Silber des Österreichischen Blasmusikverbandes ausgezeichnet.

 

In seiner Vorstandschaft musste sich Toni Vogelmann mit vielen Problemen herumschlagen, die auch heute noch aktuell sind, so z.B. säumige Sammler bei der Maisammlung oder Mitglieder, die sich kaum noch am Vereinsbetrieb beteiligen - so wird 1976 aufgrund des schlechten Probenbesuches sogar eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

 

Er hat es in dieser Zeit mit 52 (!) Funktionären in der Vereinsleitung zu tun. Darunter auch Funktionäre, die 1975 etwa Kapellmeister Hermann Hagen dazu veranlassen, mehr Rededisziplin und Selbstbeherrschung zu fordern. Noch im selben Jahr fordert Toni Vogelmann selber wörtlich, aufgrund von "sehr diffizilen Themen, die Sitzung rasch und ruhig, aber mit 'männlicher Offenheit' durchzuführen".

 

Ihm zur Seite stehen in seiner Vorstandschaft sieben Vizevorstände, namentlich Hermann Grabher, Kurt Jussel, Hans Fitz, Heinz Hämmerle, Walter Grabher, Erich Scheffknecht und ich (Daniel Steinhofer) und sechs Kapellmeister, namentlich Hermann Hagen, Toni Huber, Heinz Hämmerle, Ivo Warenitsch, Manfred Allmayer und Claus Karitnig.

 

Der Eintrittspreis für das Herbstkonzert erhöht sich in seiner Amtszeit übrigens von ATS 30,00 auf EUR 10,00, was einer Steigerung um 504 % entspricht.

 

Er widmet sich aber nicht nur intensiv der Organisation und Verwaltung des Vereines, sondern ist auch Vorbild im musikalischen Bereich. In seiner gesamten Mitgliedschaft beim MVL erhält er nur einmal keine Auszeichnung für vorzüglichen Probenbesuch, und zwar in dem Jahr, in dem er es aus besetzungstechnischen Gründen auf sich nimmt, die Tuba zu erlernen und verständlicherweise nicht sofort am normalen Probenbetrieb teilnehmen kann. Da er beim so genannten "Becher-Rennen" bereits Golddukaten en masse erhält, fängt er kurzerhand noch einmal von vorne an und sammelt wieder Tonbecher.

 

Aber auch nach seiner Vorstandschaft ist Toni Vogelmann weiterhin äußerst aktiv. Seit 2006 ist er Obmann des Lustenauer Seniorenbundes. Im Jahr 2009 nimmt er nicht nur als Kandidat der "Millionenshow" bei Armin Assinger teil (09.02.2009), sondern tritt auch als Kandidat der Vorarlberger Volkspartei bei den Landtagswahlen an. Er will sich - gemäß eigenem Statement - im Interesse der Bevölkerung für die Neugewichtung der christlich-sozialen Werte einsetzen.

 

Zu den christlich-sozialen Werten gehören insbesondere auch Ehe und Familie. Die Familie von Toni Vogelmann - seine Gattin Marianne und die Töchter Karin und Sabine - mussten oft auf ihrem Mann und Vater verzichten. Darüber hinaus haben sie sich vielfach selber im Vereinsbetrieb engagiert - ich erinnere an die Überbrückung zwischen den Hauswartinnen Emmi Haller und Sofie Heidegger, aber auch an viele Maisammlungen, Putzdienste nach dem "Musifäscht" und unzählige weitere Tätigkeiten. Ich war vor Weihnachten noch bei Vogelmann's auf Besuch und da ist mir aufgefallen, dass Marianne im Gespräch vielfach von "unserem Verein" spricht - das ist für mich ein ganz wesentliches Zeichen ihrer Verbundenheit zum Verein. Die heutige Ehrung von Toni Vogelmann soll daher auch eine Ehrung seiner Gattin und seiner Kinder sein. Ich bedanke mich bei euch von ganzem Herzen für eure Nachsicht in all diesen Jahren und für eure Unterstützung unseres Vereines.

 

Es wäre vermessen, die Leistungen von Toni Vogelmann nur an der langen Zeit seiner Funktionärstätigkeit zu messen. In seiner Vorstandschaft entwickelt sich der Musikverein Lustenau zu dem, was er heute ist: Der mit Abstand größte Verein unter den singenden und klingenden Vereinen und einer der aktivsten Vereine in Lustenau. Ein Verein, der in unserer Heimatgemeinde großen Stellenwert besitzt. Ein Verein, dessen Erfolg nicht auf dem Abschauen von Ideen anderer Vereine basiert, sondern darauf, dass die obersten Funktionäre des Vereines den Mitgliedern und anderen Funktionären Freiraum lassen, so dass neue Ideen - oft wegweisende Ideen - entstehen können. Unser Verein wurde dadurch oft zum Vorbild für andere Vereine.

 

Toni Vogelmann hat den Musikverein Lustenau zu einem offenen und toleranten Verein gemacht, in dem auch "Jugendsünden" - ich spreche aus eigener Erfahrung - verziehen werden. In dem sich jedes Mitglied im Rahmen seiner Möglichkeiten und seines Wollens entfalten kann. Dadurch sind viele Funktionäre herangewachsen, die den Verein geprägt haben und nach wie vor prägen. Der Ausbildungsstand der Musikerinnen und Musiker ist auf einem noch nie dagewesenen Niveau, der Verein steht trotz Vereinsheimumbau - im Gegensatz zu anderen Vereinen - finanziell solide da. Und auch wenn Toni Vogelmann nicht alle Entwicklungsschritte selber gesetzt hat, so hat er als oberster Chef des Musikverein Lustenau aufgrund seiner Führungsart die Grundlagen dafür geschaffen. Der Name Anton Vogelmann wird auch in Zukunft untrennbar mit dem Musikverein Lustenau verbunden sein.

 

Wir dürfen uns heute bei Toni Vogelmann für 50 Jahre aktive Tätigkeit im Vorarlberger Blasmusikwesen, davon für 39 Jahre im Musikverein Lustenau bedanken. Wir wünschen Dir, lieber Toni, dass du noch viele Jahre dem Verein als Musiker erhalten bleibst und darüber hinaus auch noch viele Jahre als Funktionär mitarbeitest und gratulieren dir von Herzen zu diesem großartigen Jubiläum.